Spielefest 2011 in Wien

Alle Jahre findet das Spielefest in Wien statt und ich war am Sonntag wieder live mit dabei.

Wie in den Jahren zuvor, fand das Event im Austria Center Vienna auf drei Ebenen statt. Auf der Grundebene waren Aussteller. Viele Vertreter, die Goodies ausgeteilt haben, waren ebenfalls wieder vorhanden und noch vor wenigen Jahren fanden auch Gamer hier Zuflucht. Seit die Game City allerdings jährlich im Rathaus stattfindet, sind Nintendo, Sony und Microsoft größtenteils umgezogen.

Einzig Ubisoft mit „Just Dance 3“ und Microsoft mit 5 X-Box 360-Ständen waren vertreten. Bei Ubisoft war das gleiche Problem wie immer: Wildes Herumtanzen mit einigen Personen und zu viele Promotoren, die einem das Spiel schmackhaft machen wollten. Als Marketingidee finde ich diese immer noch sehr schlecht, da ich keinen Sinn dahinter sehe, ein paar unmotivierte Promotoren herumtänzeln zu lassen, die das Spiel beiläufig mehr schlecht als recht repräsentieren.
Microsoft hingegen warb für Kinect, das sich an Casual-Gamer richtete. Mit „Kinect Adventures“, „Kinect Sports“und „Dance Central 2“ traf man zwar eine sehr gute Idee, Kinect auch den Gelegenheitsspieler anzusprechen, doch „Fruit Ninja“ ist leider eine große Enttäuschung und sollte überhaupt nur in der hintersten Schublade versteckt werden.

Sonderlich aufregend waren die AUssteller leider nicht, da kein Programm geboten wurde, wie bei der Game-City. Zocker haben nichts verpasst.
Das Spielefest hat sich fast gänzlich von den Konsolenspielern verabschiedet und konzentriert sich fast ausschließlich nur noch auf Brettspiele, die ausgeborgt werden können. Im Austausch gegen einen Ausweis erhält man einen Spielepass mit dem man wiederum sich ein Spiel ausborgen kann. Angetestet habe ich „Last Word“, „Uno Spin“, „Quwirkle“ und noch einige andere, deren Namen ich schlicht und einfach vergessen habe.
Auf der Ebene 1 kommen Rollenspieler auf ihre Kosten. Der Bereich war jedoch selbst mir zu nerdig, daher ging ich wie jedes Jahr nur einmal kurz durch, bloß um ein weiteres Mal festzustellen, dass dieser Bereich für mich uninteressant ist und bleibt.

Fazit: Das Spielefest ist für Brettspiel-Liebhaber und Familien ein „Must-Visit“, jedoch ist der Eintrittspreis von 10€ für Erwachsene und 8€ für Kinder sehr hoch angesetzt, sodass Familien mit Konsumation von Essen und Getränken hierbei sehr tief in die Tasche greifen müssten.


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6 thoughts on “Spielefest 2011 in Wien

  1. hört sich trotz des teueren eintritspreises durchaus lohnend an (für brettspiele bin ich immer zu haben). ist nur etwas weit weg von mir. 😉

    ach, das ist manchmal wirklich schlimm. unhöflichkeit kennt keine grenzen…^^ dabei wäre man schon mit einer ehrlichen aussage und einem konkreten zeitpunkt zu frieden.

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