Animal Man, Band 1: Die Jagd

Sehnsüchtig habe ich bereits auf Animal Man gewartet, der im Zuge der neuen 52 eine neue Rahmenhandlung verpasst bekommen hat. Und da DC Comics bei mir ohnehin eine Rarität darstellen und Animal Man zu den stärksten Neustarts gehört, war dieser Band ohnehin ein Must-Have!

Buddy Baker ist in erster Linie liebender Ehemann und Vater zweier Kinder. Animal Man ist er, wenn seine Hilfe benötigt wird, was selten, aber dennoch sporadisch der Fall ist. Als besagter mit Superkräften ausgestattet, kann Buddy die Fähigkeiten eines beliebigen Tiers annehmen und sich dessen Kräfte zunutze machen.

Als Animal Man sorgt Buddy Baker also für Ordnung, doch eines Tages hat er einen Traum, der schreckliches verkündet und anschließend sein Leben und das seiner Familie gehörig auf den Kopf stellen wird.
Seine 4jährige Tochter Maxine ruft die Überreste toter Tiere hervor, da sie sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich ein Haustier zu haben. Damit ist klar, dass Maxine ebenfalls die Kräfte ihres Vaters geerbt hat. Buddys Körper wird mit einer Karte versehen, die sich nicht entfernen lässt. Nur Maxine scheint die mysteriöse Karte interpretieren zu können und zeigt auf einen Ort, den sie „das Rot“ nennt.
Beide machen sich auf den Weg dorthin und schreckliche Dinge nehmen ihren Lauf….

Die Story wird anfangs mit einer dramatischen Handlung eingeleitet und bleibt im Hauptteil weiterhin hochspannend. Animal Man scheint ein sehr mysteriöses Wesen zu sein und die Herkunft seiner Kräfte werfen viele Fragen auf.
Die übermächtigen Gegner gilt es zu besiegen, aber die Tatsache, dass Buddy gegen diese nicht die geringste Chance zu haben scheint, macht die Situation aussichtslos. Was hat es mit Maxine auf sich? Ist sie die Erretterin der Welt? Das Ende des letzten Kapitels lockert die Spannung immerhin auf, wirft aber wiederum etliche Fragen auf und scheint am Ende ein großartiges Crossover anzukündigen.
Die Zeichnungen sind äußerst gewöhnungsbedürftig. Die Panels wirken bildgewaltig, verstörend und ist nichts für zarte Gemüter. Körper und Eingeweide werden oft storybezogen verzerrt dargestellt und blutige Szenen werden keineswegs beschönigt. Dies wird auch ganz klar mit dem Cover gezeigt. Es gibt keine heile Welt, ebenfalls wird nichts verniedlicht.

Fazit: Der erste Band ist superb gelungen und so werden die kommenden Geschichten mit Hochspannung erwartet. Grafisch muss man sich auf etwas gefasst machen, aber wer damit kein Problem hat, dürfte grandios unterhalten werden.
Animal Man #1, Jeff Lemire, Travel Foreman, ISBN-13: 978-3862014200
Weitere Informationen gibt es beim Panini – Verlag
Eine Leseprobe findet ihr bei mycomics

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