Defenders #1

Die Defenders sind zurück! Warte – Moment mal! Wer? Die Avengers sind ja spätestens jetzt nach dem Film in aller Munde. Doch gibt es auch weitere Teams, die für die Sicherheit der Comicbewohner sorgen.
Es sind namhafte Helden dabei, aber auch weniger namhafte. Während die Truppe der Avengers aktiv die Erde beschützt und schon mal die Initiative ergreifen, sind die Defenders, wie es der Name schon sagt, defensiv unterwegs.

Die Defenders wurden schon einmal ins Leben gerufen, verschwanden jedoch wieder vom Bildschirm. Nun war es wieder Zeit die Gruppe von Außenseitern zusammenkommen zu lassen und neu zu beleben.

Wer Hulk kennt, weiß, dass dieser nicht nur vor Kraft strotzt, sondern auch zu all jenen gehört, mit denen man sich nicht gerne anlegt. Oder sagen wir es so: Ich würde es absolut niemandem raten. Und wenn der Hulk mal Hilfe braucht, dann muss die Kacke aber ordentlich am Dampfen sein. So trommelt er Iron Fist, den Silver Surfer, Red She-Hulk, Namor und Dr. Strange zusammen. Denn Nul, der Weltenbrecher ist auf dem Weg und droht die Welt zu zerstören. Zwar kann dieser gestoppt werden, aber genau hier fangen die Probleme an. Die Truppe findet eine Konkordanzmaschine und dass die Maschine für Probleme sorgt, ist selbstredend.

Defenders #1 ist beim ersten Durchlesen ein wenig verwirrend. Beim zweiten Durchgang konnten einige Verwirrungen gelöst werden und die Zusammenhänge werden ersichtlicher.
Auf dem ersten Blick ist nicht sichtbar, dass Verknüpfungen bestehen, sodass ich anfangs dachte, dass manch einzelne Geschichten nicht miteinander verbunden sind. Trotz anfänglicher Verwirrungen habe ich mich auf den Band eingelassen und habe festgestellt, dass die Defenders definitiv anders sind. Sie entwickeln ihren eigenen Charme nach und nach mit der Zeit.

Das Artwork des Bandes ist sehr abwechslungsreich. Schließlich sind vier verschiedene Zeichner und fünf Coloristen am Werk. Die vielen Stilbrüche können entweder positiv oder negativ gesehen werden. Einerseits mag ich die vielen Stile, die der Comic in sich vereint, aber andererseits kommen zu viele verschiedene Stile auf einem Haufen zusammen. Denn mal ist ein Kapitel höchstmodern gestaltet, mal ist ein Kapitel im Retro-Stil gezeichnet.

Fazit: Zwar ist die Story anfangs verwirrend und die Zeichenstile erzeugen einige Stilbrüche, aber wer kein Problem mit den genannten Punkten hat, darf hier gerne zuschlagen!

Defenders Band 1, Matt Fraction, Terry Dodson, Michael Lark, Mitch Breitweiser, Victor Ibanez
Eine Leseprobe findet ihr bei mycomics
Weitere Informationen gibt es bei Panini Comics

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