Superman Erde Eins

Superman gehört ja zu den bekanntesten Comic-Helden der Erde, wenn er nicht gar der bekannteste ist! Seine Geschichte ist auch allgemein bekannt. Clark Kent mag zwar wie ein gewöhnlicher junger Mann wirken, doch ist er mit Kräften ausgestattet, die nicht von dieser Welt sind. Und das ist wortwörtlich zu nehmen, denn er kommt vom Planeten Krypton. Er ist mit Superkräften ausgestattet und seine einzigen zwei Schwächen sind Lois Lane und das grüne Mineral Kryptonit.

Obwohl ich die alten Filme (die alten, nicht „Superman returns“) und die trashige Serie immer gerne gesehen habe, lässt sich nicht verleugnen, dass Superman mit seinen wenigen Schwächen und seiner Quasi-Unsterblichkeit von allen Superhelden doch recht blass wirkt. Denn wer ist schon von einem Helden angetan, der kaum Macken hat und nahezu perfekt ist?

Nun, Superman Comics war ich gegenüber immer skeptisch genau wegen dem oben genannten Aspekt. Aber ich wollte mich einfach über die Serie „Erde Eins“ trauen und „Superman Erde Eins“ sah der altbackenen Serie nicht mehr besonders ähnlich. Mut wird belohnt!

Clark Kent zieht vom kleinen Vorort Smallville in die Metropole „Metropolis“. Seine Jobangebote sind schier unendlich. Clark hat nicht nur ungeahnte physische Kräfte, sondern scheint in jedem Gebiet ein Naturtalent zu sein. Doch anstatt einen durchaus gut bezahlten Job zu entscheiden, bewirbt er sich beim Daily Planet, der in mehr reizt als die anderen Jobs.
In „Erde Eins“ hat er es mit dem Außerirdischen Tyrell zu tun, der die Erde komplett ausradieren möchte, sofern der einzige Überlebende von Krypton sich nicht zeigt.

Der Superman in diesem Universum ist etwas düsterer als die feuchtfröhlichen, die ich so kenne. Und das ist auch gut so. Denn Superman hatte immer ein viel zu kindliches Image und die grellen Farben waren deutlich zu poppig. „Erde Eins“ wirkt definitiv erwachsener und möchte mit diesem Stil auch deutlich ältere ansprechen. Mission gelungen, denn ich mag die Geschichte und die Tatsache, dass er trotz seiner Kräfte nicht übermächtig wirkt. Dies ist ein ganz wichtiger Aspekt, um diesen auch interessant zu gestalten. Clark ist mit seiner Frisur auch zeitgenössischer. Die Haare wirken normal und nicht abgeschleckt. Die Schmalzlocke verdient schon lange eine Generalüberholung.

Fazit: Die Skizzen und das „selbstgeführte“ Interview runden den Band fein ab. „Erde Eins“ ist ein guter Band, um in Metropolis einzutauchen. Ein junger Superman legt ein erfrischendes Abenteuer hin. Genauso habe ich es mir vorgestellt!
Superman Erde Eins, J. M. Staczynski, Shane Davis, ISBN-13: 978-3862014309
Weitere Informationen gibt es beim Panini Verlag

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