For your Inspiration: Mut zur Veränderung

Eh, wieso gibt es zu diesem Text ein Bild von mir?
Weil Veränderungen mit einem Lächeln begrüßt werden sollten und nicht mit Skepsis!

Vor mehr als einem Jahr war ich nicht besonders glücklich mit meinem Job. Aufstiegschancen blieben mir verwehrt und auch meine größtenteils niveaulosen Kollegen haben für mich keine angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen. Nach und nach fühlte ich mich leer und gelangweilt.
Als meine Kollegin sich dann noch darüber beschwerte, dass ich meine Arbeit zu schnell verrichtete, um danach im Internet zu surfen, war es bei mir vorbei. Die Sinnlosigkeit hinter dem langsamen Arbeiten verstand ich nicht und ich arbeite lieber in meinem Tempo als in ihrem Tempo. Es war nicht einmal verboten, im Internet zu surfen. Ein Erlass erlaubte dies ausdrücklich, solange sich dies im Rahmen hielt. Aber mit einer griesgrämigen Frau wollte ich nicht streiten. Denn die gackernden Hühner aka anderen Kollegen würden sich irgendwann nur einmischen. Als diese dies auch wirklich taten, platzte mir der Kragen und ich fing an, Bewerbungen wegzuschicken.

Seitdem war jeder Tag, den ich in der Arbeit verbrachte, eine Qual. Mein Potenzial wurde komplett unterdrückt und stattdessen hätte ich mich anpassen sollen. Zudem gingen mir die Lästereien meiner Kollegen auf die Nerven. Ich ertrug die Stunden in meiner Arbeit eigentlich nur, weil ich eine Ausbildung zur Bezirksanwältin anstrebte. Doch nach rund dreizehn Monaten spürte ich, dass die Luft bereits lange draußen war und es Zeit war, etwas Neues anzugehen. Denn eine Ausbildung zur Bezirksanwältin würde sich über mehrere Jahre erstrecken und da hätte ich erst Recht weiterhin mit gleichen oder ähnlichen Kollegen zu tun gehabt. Und angesichts der Tatsache, dass ein Großteil meiner Kollegen doch tatsächlich rechts gesinnt ist, war mein Beschluss ohnehin besiegelt.

Die politische Orientierung machte sich mehrfach bemerkbar:
Das Büro eines Kollegen war voll mit nationalsozialistischen Parolen und ein Weiterleiten einer Beschwerde führte zu keinem Ergebnis.
Meine Kollegin, mit der ich ein Büro teilte, hatte einen gewissen, populären Politiker, der FPÖ auf ihrem Schreibtisch, um ihre Verbundenheit mit ihm zu demonstrieren.
Es war auch allgemein bekannt, dass viele meiner Kollegen die FPÖ wählte und sich in den Mittagspausen darüber unterhielten.
Wie ihr seht, waren viele meiner Kollegen so richtig zum Kotzen. Nicht alle, aber doch ein Teil.

Ich habe dann einige Bewerbungen weggeschickt. Und zwar ausgerechnet zur Sommerzeit, als fast alle sich auf Urlaub befanden. Das war allerdings keine kluge Entscheidung. Was Bewerbungen betrifft, war ich immer erfolgsverwöhnt. Bei allen Bewerbungsgesprächen konnte ich überzeugen, aber im Sommer ließ man mich außerordentlich zappeln, da der Erfolg auf Anhieb ausblieb.
Freunde und Familienmitglieder sprachen auch ihre Skepsis aus und betonten stets, dass ich meinen Job behalten sollte. Denn wieso wollte ich einen sicheren Job, den ich bis zur Pension ausüben konnte, aufgeben?
Auch wenn es anfangs nicht einfach war und das Erfolgserlebnis auf sich warten ließ, habe ich weitergemacht.

Familienmitglieder zeigten sich nicht besonders verständnisvoll, doch irgendwann gaben sie auf. Mittlerweile hat die Familie erkannt, dass ich stets das mache, was ich für richtig halte. Im Gegensatz zu einigen Freunden, die ebenfalls ihren Unmut aussprachen. Meine guten Freunde unterstützten mich (Danke für deine ganze Unterstützung, Christian!!) und halfen, wo sie konnten. Wenn keine Motivation vorhanden war, gab es einen Tritt in den Hintern von ihnen.
Allerdings bin ich sehr enttäuscht von all jenen, die mir abrieten, mir einen neuen Job zu suchen. Fängt man einen neuen Job, müsste man sich neu orientieren und sich neu etablieren. Und meine damals aktuelle Arbeitsstelle ist doch so einfach und da war alles easy-cheesy. Dass ich mich unterfordert fühlte, wurde nur abgewunken. Denn einige waren der Meinung, dass ich ohnehin kein Potenzial hätte und unter diesen Umständen sollte ich lieber dort bleiben, wo ich war. Zwar wurde dies nicht konkret ausgesprochen, aber es war nicht schwer zwischen den Zeilen zu lesen. Und dies habe ich von einer Freundin zu spüren bekommen, die damals noch zu meinen engsten Freunden zählte.

Ich halte allerdings sehr viel von mir. Ich habe das Potenzial mein Leben spannend zu gestalten und das wollte ich auch tun. Ich habe keine Angst vor Veränderungen und wieso sollte ich mir keinen Job suchen, der mir Spaß macht?
Für mich ist es unverständlich, wieso manche in ihrer Position nicht einfach ihre Klappe halten. Wenn keine aufmunternden oder unterstützenden Worte kommen, dann gäbe es immer noch die Option zu schweigen. Solche demotivierenden Worte können bei vielen Arbeitssuchenden komplett das Gegenteil bewirken: dass sie sich komplett aufgeben und lieber die sichere Variante wählen und nicht zu ihrem Glück finden werden. Doch ich war schon immer ein Sturkopf. Ich habe meinen eigenen Kopf und tue aus Prinzip nur das, wonach es mir strebt.

Mit meinem Blogeintrag möchte ich all jenen Mut machen, die die nötige Kraft nicht von ihrer Umwelt kriegen. Wenn keiner an euch glaubt, ich tue es! Lasst euch nicht entmutigen und jagt euren Träumen nach anstatt auf Elektronen zu hören (Elektronen sind negativ geladene Elementarteilchen, die ich als Metapher für negative Menschen hernehme). Ihr wisst was für euch das Beste ist und kein anderer! Wenn ihr unglücklich seid, dann ändert etwas an eurer Situation! Hört nicht auf jene, die sich niemals trauen, etwas an sich selbst oder an ihrer Situation ändern würden.

Natürlich habe ich bereits eine neue Arbeit gefunden und bin superglücklich mit meinem Job. Ich bin sehr zufrieden und mit Herausforderungen kann ich besser umgehen als mit Unterforderung. Wenn es euch ähnlich geht, zögert nicht das zu machen, was euch glücklich macht! Hört nicht auf jene, die nicht an euch glauben oder euch von euren Zielen zurückhalten. Don’t let anyone holding you back!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder möchtet ihr euer Leben umgestalten? Dann teilt doch eure Erfahrung/Situation oder ändert einfach etwas an eurer Situation heute noch! :)

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36 thoughts on “For your Inspiration: Mut zur Veränderung

  1. Ein sehr ermutigender Bericht. Vielen Dank dafür! Ich bin gerade auch in einer eher schwierigen Phase, so würde ich es nennen. Bin ebenfalls auf Jobsuche und weiß selbst momentan nicht so genau, wo es hingehen soll. Die Familie meint es gut mit ihren Ratschlägen, aber irgendwie kommen sie immer nur mit Empfehlungen, auf die ich mal so gar keine Lust habe. Und verstehen dann nicht, warum ich ihre Tipps nicht annehme. Ein wenig sprichst du mir daher mit diesem Bericht aus der Seele…

    Sehr hübsches Kleid übrigens. :-)

    Liebe Grüße!

    • Ich hoffe mein Bericht hilft dir ein wenig!
      Bei mir war es letztes Jahr sehr schwierig und ich habe kaum Zuspruch gefunden. Aber ich habe mich nicht entmutigen lassen, da die Situation für mich immer unerträglicher wurde.
      Ich hätte niemals ein weiteres Jahr durchgehalten und vor allem nicht, wie es sich alle gewünscht hätten, ein Leben lang.
      Ich habe alle negativen Ratschläge ausgeblendet und mir letzten Endes einen neuen Job gesucht, was auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Ich bereue meinen Schritt nicht – denn immerhin bin ich jetzt sehr zufrieden! Hätte ich diesen Schritt nicht gewagt, würde ich aktuell nur so vor mich hinleben und Arbeit kann und darf ja schließlich schon Spaß machen!
      Danke für dein Kompliment!
      Und lass dich nicht entmutigen!!

      • Nein, entmutigen lasse ich mich nicht. Und ich finde auch, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast, auch wenn ich natürlich nicht genauer weiß, worum es bei dir ging. Aber wichtig ist es, auf sein Herz zu hören und nicht auf die anderen Leute, die auf einen einreden…

  2. Tolle Einstellung und sehr gute Entscheidung! Wenn die Luft raus ist und die Kollegen zum Kotzen sind, dann sollte man auch nicht länger dort verweilen. Auf jedenfall eine super Entscheidung! BRAVO! 😉

    • Danke! :)
      Der Meinung bin ich auch! Ich hoffe, dass mehr Menschen, dass es so sehen!
      Ich kenne leider nur zu viele, die sich mit ihrer Situation zufrieden geben! :(

  3. Ich finde es toll das du dich nicht mit der gegebenen „easy option“ abgefunden hast! Ich kann gut nachvollziehen wie es dir ergangen ist, ich hatte auch mal für ein jahr so einen job. Zwar waren bei mir die kollegen sehr sehr nett und das arbeitsklima war gut – aber ich bin derartig unterfordert gewesen das ich bei all den benefits nicht dort bleiben konnte. sicherheit hin oder her – aber ich bin der gleichen meinung wie du – was hat man von einem sichern arbeitsplatz wenn jeder tag einfach nur fad ist und man sein ganzes leben an einem drögen arbetisplatz mit uninspirierenden menschen verbringt? man verkümmert auf der ganzen linie. finde ich wirklich super das du darüber berichtet hast – deine worte sind motivierend und helfen dem einen oder anderen sicher weiter. lg

    • Ich hoffe wirklich, dass sie helfen. Ich habe tatsächlich einige im Freundes/Bekanntenkreis, die leider nicht derselben Meinung sind und mehr in den Tag hineinleben. Daher wollte ich einen Text schreiben, der ihnen und allen anderen ein wenig helfen sollte, aus ihrem Alltag auszubrechen, wenn sie sich doch so sehr eine Veränderung wünschen!
      Denn bei der Jobfrage stehen oft nur wir selbst uns im Wege!
      Liebe Grüße,
      Kim

  4. Hi Kim,
    ich finde du siehst das genau richtig. Es gibt zuviele Menschen (in meinem Umkreis), die unzufrieden durchs Leben gehen weil sie ganz einfach ihre Arbeit nicht mögen und nicht den Mut für einen Neustart aufbringen können. Tja, dann verbreiten sie ihre miese Laune bei Aufbruchslustigen und den Mutigen, die ihr Leben so leben wollen wie sie sich das eben vorstellen.
    Auch ich musste die bittere Pille schlucken und meinen sehr lukrativen Job auf dem Bau hinschmeissen, da in meiner Truppe praktisch alle starke Alkoholiker waren und es einige kleinere Unfälle gab, die jetzt beachtliche, rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen und ich wollte mit solch einem Pack nichts mehr zu tun haben, also kündigte ich von heute auf morgen und stand ohne Perspektive da. Vorallem deswegen, da ich an Psoriasis erkrankt bin, mittlerweile die Krankheit sehr gut im Griff habe aber meinen erlernten Beruf als Lackierer nicht weiter ausführen kann.
    Ich war nicht am Ende, aber fast. Mein Umfeld stellte mich als einen angehenden Schmarotzer dar und mit diesen Leuten habe ich den Kontakt bis auf das Nötigste abgebrochen – niemand soll sich Widerwertigkeiten, unwahre nebenbei bemerkt, über sich ergehen lassen. Und Menschen, die einem den Wind aus den Segeln nehmen wollen, sind die, die nicht mal eine Segel besitzen 😉
    Deine Metapher (Elektronen) finde ich super -. ich seh da schon einen Superschurken vor meinem geistigen Auge, der mit dem Frust und der negativen Energie der Meschen sich auflädt und so zu einer Art Bizarro wird, haha…
    :-)
    Jedenfalls finde ich es mehr als gut, das Du auch über negative Erfahrungen schreibst, es gibt Zuviele, die der Mut verlassen hat und die mit ihrem Alltagstrott jeden Tag ein wenig sterben und ihre abgestorbene Materie in negative Energie umwandeln und an Leuten auslassen, die in ihren Augen ein zufriedenes Leben führen. Ich denke gerade deine Geschichte, die du weiter oben erzählst, ist ein gutes Beispiel wie man für Beharrlichkeit und Geduld belohnt wird, nur leider funktioniert das nicht bei allen gleich: Ich für meinen Teil habe mittlerweile einen Halbtagsjob in einem Brockenhaus, der mir auch nicht unbedingt gefällt, aber bin ich nicht mehr der Gefahr ausgesetzt, von einem alkoholisierten Mitarbeiter gefährdet zu werden und noch dafür haftbar gemacht zu werden. Ich treffe die verschiedensten Menschen im Geschäft an und das ist wirklich interessant (Kleines Detail: Eine etwa 65 jährige Frau brachte am Montag eine Kiste mit Büchern „vom Dachboden“, wie sie es nannte, vorbei. Nur waren unter diesen Büchern alte, sehr gut erhaltene Mickey Maus – Hefte, Ausgaben aus dem Jahrgang 1941-42. Und das in Topzustand. Ich erklärte ihr, das diese Hefte sicherlich einen enormen Sammlerwert erzielen könnte, daraufhin meinte sie, sie kenne da niemanden. Sie wollte sie mir die Hefte schenken, da ich ja noch jung sei und das Geld brauchen könne 😉 Ich musste bestimmend ablehnen obwohl ich offensichtlich auf eine Goldader gestossen war. Ich rief meinen Comicbuchverkäufer an, bat ihn schnell im Geschäft vorbeizukommen – der Comicladen ist keine 5 min von der Brockenstube entfernt. Dieser kam dann und nahm die ältere Dame mit.Heute Morgen kam sie wieder zurück und weinte fast als sie mir erzählte, Benno – der Comicbuchverkäufer – habe die Hefte veräussert. An einen Sammler aus Dresden in Deutschland. Für 35 000 Schweizer Franken, obwohl sie wahrscheinlich mehr Wert haben. Die Dame erzählte mir, da sie nun „reich“ sei, könne sie sich ihre Wohnung weiterhin leisten und müsse nicht ins Heim für Betagte und könne in der Wohnung, die sie seit fast 47 Jahre bewohnte, ihren Lebensabend verbringen.
    Und das nur, weil, ich zitiere, ein junger Fan von Comics zur rechten Zeit am rechten Ort war :-)
    Das Leben ist manchmal auch fair und gut zu den Menschen und nicht nur immer die alte kahlköpfige Hexe, die einem zu Boden zwingen will…
    Jedenfalls Danke für deinen offenen Bericht und du siehst fantastisch auf dem Foto aus :-)

    Liebe Grüsse aus Luzern, M.

    P.S.: Buchtipp – kein Comic sondern Sachbuch – SUPERHELDEN von Grant Morrison, welcher ein Mix aus Autobiographie und Historie der amerikanischen Comics darstellt, ist im HannibalVerlag erschienen und macht einen Heidenspass…

    • Wow! Das ist auch komplett mutig seinen Job von heute auf morgen zu kündigen! Meinen Respekt hast du!
      Es ist wirklich nicht leicht von heute auf morgen alles komplett umzukrempeln, aber ich finde es toll, dass du es gemacht hast! Vor allem mit diesen stark alkoholisierten Kollegen ist echt nicht zu spaßen! Gut, dass du dich für deine eigene Sicherheit entschieden hast!
      Aber deine neue Arbeit hört sich ja auch toll an! Das ist ja mal wirklich schön, dass du einer alten Dame helfen konntest. Ich würde sogar sagen, dass du ihr geholfen hast ihr Leben zu verändern. Unfassbar, was ein einzelner Mensch bewirken kann, oder?
      Danke fürs Kompliment! :)

      Liebe Grüße,
      Kim

  5. Liebe Kim!!
    Sehr schön geschriebener Eintrag. Bin momentan in einer recht ähnlichen Situation und fühle mich gerade so, als würde ich in meinem Leben nicht voran kommen und als würden meine Ziele in so unerreichbarer Ferne liegen. Habe momentan noch nicht den Mut und die Kraft aufgebracht, die Situation zu ändern, da ich für mich noch nicht entschieden habe, in welche Richtung ich die Situation verändern möchte.
    Ich wünsch dir alles Liebe :)
    Babsi

    • Hi Babsi,
      sobald du ungefähr weißt, solltest du dich unbedingt neu orientieren, um keine Zeit zu verlieren. Manchmal zählt jeder Tag – das habe ich leider letztes Jahr ziemlich bald bemerkt.
      Vielleicht würde es schon helfen, wenn du dir die aktuellen Stellenanzeigen anschauen würdest, um herauszufinden, was du machen möchtest!?

      Ich hoffe, dass du bald die Kraft und den Mut für einen Richtungswechsel findest! :)
      Alles Liebe, Kim

  6. Liebe Kim!!
    Sooooo ein super Kommentar :)
    Ein ganz toller Aufruf und es freut mich so, dass es dir immer noch spaß mach. Stopf dem moom ruhig genug mannerschnitten rein, das braucht er 😉

    ganz liebe grüße,
    Helene und konstantin

    • Hi Helene,
      freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt! :)
      Ich hoffe, dass sich einige Freunde dazu aufrappeln können ihr Leben umzukrempeln und etwas verändern! :)

      Waaaah, Mannerschnitten!!! Wir haben aktuell keine, wenn ich mich nicht täusche 😀

      Liebe Grüße auch an dich und deinen Dino :)

  7. freut mich für dich, dass sich alles zum guten gewendet hat! in einem büro voller fpö-ler hätte ich es wahrscheinlich gerade mal ne minute ausgehalten.. 😛 und ich kanns gar nicht verstehen, wenn man jemanden nicht unterstützt, der sich neuen herausforderungen stellen möchte! ist doch in jedem fall eine bereicherung.

    schönes wochenende und liebe grüße,
    xo j. von Stereo|typically Me

    • Lieben Dank für deinen Kommentar, Julia!
      Da ist deine Toleranzschwelle wohl höher als bei mir offenbar! 😀
      Ich habe es doch etwas länger als ein Jahr ausgehalten – aber die politische Gesinnung war anfangs auch gar kein Thema – das hat sich im Laufe meiner Karriere dort erst herausgestellt.

      Ich finde auch, dass man auf jeden Fall Menschen ermutigen sollte, sich selbst zu verändern und sich weiterzuentwickeln. Wieso sollte man nichts ändern, wenn man unglücklich ist!?
      Sehr schön, dass du dieselbe Einstellung hast! :)
      Liebe Grüße,
      Kim

  8. Ich kann dich gut verstehen. Vor einigen Jahren war ich mal in einer ähnlichen Situation und es war kaum auszuhalten. Heute bin ich froh, dass ich etwas Anderes machen kann :)
    Nur Geld allein macht auch nicht glücklich. Immerhin verbringt man ja viele Stunden seines Lebens auf der Arbeit und dann sollte diese auch gefallen.

    • Das sehe ich auch so! Wann hast du dich denn dazu entschieden etwas anderes zu tun?
      Aber sehr schön, dass du nun etwas anderes machen kannst! :)
      Geld alleine macht wirklich nicht glücklich – da riskiere ich es lieber glücklich zu sein! :)

  9. Gratuliere! Nicht nur zum erfolgreichen Jobwechsel, sondern vor allem, dass du auf dich selbst gehört hast. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass das (viele) Geld für einen Job, den man nicht wirklich toll findet, im Endeffekt mehr „Schmerzensgeld“ ist, mit dem du versuchst die entstehende Leere wieder auszugleichen. Von einem nicht gut bezahlten Job ganz zu schweigen. Berufliche Sicherheit fördert manchmal auch die Erstickung von Kreativität…

    • Vielen Dank! :) Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und bin froh diesen Schritt gewagt zu haben! :)
      „Schmerzensgeld“ klingt leider nicht so toll :/ Aber sollten uns eh bald mal wieder treffen (Limes!?) und wieder quatschen.

      • Schmerzensgeld nannte es ein Kollege mal XD mehr für die vielen Stunden, die man nachts noch arbeitet… „painful“ eben. Ja, Limes sind wir dir sowieso noch schuldig XD red ma am Samstag aus, wann es zeitlich passen würde? Ich bin im September sehr flexibel…

  10. Ein wirklich inspirierender Text den du da geschrieben hast. Da ich auch Probleme mit meiner Arbeit hatte kann ich dich gut verstehen (wenigstens musste ich kein Umfeld von SVP-Anhängern ertragen, das schweizerische Äquivalent zur FPÖ)

    Diesen Sommer habe ich meine Ausbildung abgeschlossen (einfache Informatikerlehre) und stehe nun mit dem Problem da, dass diese mir überhaupt nicht entspricht. Insbesondere der eigentliche Hauptbereich, Support, ist für mich undenkbar mit all dem Kundenkontakt. Weitermachen für eine höhere Ausbildung kam aber auch nicht in Frage, da ich es an meinem Arbeitsplatz nicht mehr aushielt. Daher versuche ich nun irgendwie meinen eigenen Weg in Richtung Webdesign zu finden.

    Ich muss mich wirklich für diesen Artikel bedanken, Kim, er gibt mir neue Motivation. Und ich gratuliere dir zu deinem neuen Job :)

    • Das freut mich sehr, Andy und genau aus diesem Grunde habe ich ihn auch verfasst!
      Selbst wenn viele schwarz sehen, solltest du immer das machen, was du für richtig hältst! Es ist vielleicht nicht immer einfach – aber wenn dir die Arbeit nicht zusagt, dann ist das langfristig nichts und es ist gut, dass du dich dazu entschieden hast, deinen eigenen Weg zu gehen!
      Darf ich auch nachfragen, wie du deinen Weg einschlägst? Gibt es Kurse oder bildest du dich selbst fort? Wie lange machst du’s schon und macht es dir soviel Spaß wie erhofft? :)

      Und vielen Dank! Auch du wirst deinen Weg finden – da bin ich mir ganz sicher! :)

      • Ich versuche mich mit einigen Bekannten zusammen selbstständig zu machen. Kurse in dem Bereich gäbe es so einige, das Problem ist halt vor allem die Finanzierung. Aber schon mit meinem jetzigen Wissen und gutem Teamwork reicht es für äusserst professionelle Websites.

        Spass macht mir das auf jeden Fall, es ist das einzige für was ich mich in meiner Ausbildung so richtig begeistern konnte.

        • Das hört sich super an!
          Dann mal ran an die Sache! Drücke euch auf jeden Fall die Daumen!
          Die Finanzierung der Kurse ist sicherlich nicht ohne. Aber solltet ihr eine Firma haben, könnt ihr dies sicher als Firma von der Steuer absetzen lassen, oder?
          Ich glaube an euch! :)

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