Resident Evil Band 2

Eigentlich kann ich es ja gleich zugeben: Ich habe die ersten Bände der Reihe sofort gekauft. Es gab kein Zögern und ich wollte nicht erst abwarten, bis ich reingeschnuppert habe. Bekanntermaßen kann es sich um keinen Fehlkauf handeln, wenn „Resident Evil“ oben steht. Zumindest war das mein Grundgedanke und für den Fall, dass der erste Band sich nicht als Fehlkauf entpuppt hätte, hätte ich vorgesorgt und den zweiten Band auch gleich in petto gehabt. Welch Glück, dass der erste Band sogar sehr gut geworden ist!

Band zwei knüpft nahtlos an den ersten Band an. Wartungsarbeiter verrichten im unterirdischen Kontrollzentrum ihre Arbeit. Ein Lehrer sieht nach, da die Arbeiten bereits die vereinbarten Stunden überschritten hatte und wird von einem Zombie angegriffen. Schwer verletzt kann er sich noch retten und nun liegt es an Doug Wright und Ricky Tozawa sich um diese Angelegenheit zu kümmern.
Im unterirdischen Kontrollzentrum werden sie mit Zombies konfrontiert, die sogar laufen können. Für Doug Wright ist dies eine unangenehme Überraschung, da er bisher nur langsame Untote kannte, die ihm den Garaus machen wollten. Bindi, die bei der Expedition unbedingt dabei sein wollte, wird kurzerhand entführt. Nachdem Ricky die Schülerin aufspüren konnte, behauptet diese tatsächlich ihre ehemalige Freundin Nanan gesehen zu haben. Das einzig skurrile an der Sache: Nanan ist bereits seit einigen Monaten tot.
Währenddessen wird Doug Wright von der BSAA vermisst, zu dessen Einheit auch Chris Redfield angehörig ist. An Dougs Universität werden sie nicht fündig, allerdings haben sie einen Hinweis bekommen, wo dieser sich aufhalten könnte. Zwischendurch gerät auf der Marhawa Akademie einiges aus den Fugen…

Mit den Zombies geht es im zweiten Band endlich zur Sache! Obwohl… zur Sache? Es geht den meisten eher an den Kragen! Die Handlung wird abermals beschleunigt, bleibt aber an einigen Stellen teilweise auf der Strecke. Dies ist äußerst schlecht, aber ganz einfach darauf zurückzufahren, da der Manga hätte länger sein können (Ich würde mich nicht beschweren, wenn der Manga so dick wie das „The Walking Dead“ Kompendium gewesen wäre 😉 ). In der einen Hälfte verbringen alle Zeit im Kontrollzentrum, in der zweiten Hälfte passiert endlich wieder mehr: Ein Schulfest der Akademie findet statt. Anstatt das Fest abzublasen, bleibt die Direktorin streng und sieht über die Probleme der Akademie hinweg. Probleme und Eskalation sind also vorprogrammiert.

Teilweise wurden meine Fragen beantwortet, die beim ersten Band aufgetaucht sind. Jedoch hört der zweite Band wieder mit einem gewaltigen Cliffhanger auf, der spannender nicht hätte sein können. Außerdem ist die Situation in der sich die Charaktere befinden, auch nicht wirklich besonders aussichtsreich.

Fazit: Ich möchte nicht alles vorweg nehmen. Doch einen Spoiler kann ich an dieser Stelle schon einfügen: Der zweite Band bleibt weiterhin spannend und hat meine vollste Aufmerksamkeit erregen können.
Resident Evil 02, Capcom, Naoki Serizawa

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