Phoenix Wright: Dual Destinies

Es gibt Videospielreihen, die nicht spektakulär aufbereitet sein müssen, um für Unterhaltung und Spielspaß zu sorgen. Puzzle-Spiele können in der Regel spartanisch sein, aber dennoch für tage- oder gar monatelangen Spaß sorgen.
Auch Phoenix Wright gehört zu der Reihe, die mit einem hervorragenden Gameplay punkten kann.


In der Phoenix Wright Reihe schlüpft man in die Rolle eines Anwalts, der vor Gericht seine Klienten verteidigen muss. Augenzeugen werden im Zeugenstand befragt und jede Kleinigkeit wird solange auseinandergenommen bis eine Unstimmigkeit gefunden wurde. Mithilfe von Beweisgegenständen werden diese dingfest gemacht und dem Richter präsentiert. Auf eine Beweisführung wird großer Wert gelegt, daher sollten natürlich nur relevante Gegenstände präsentiert werden, da ansonsten eine Abstrafung in Kauf genommen werden muss. Euer Gegenspieler ist der Staatsanwalt, der fest von der Schuld eures Mandanten überzeugt ist und euch mit Gegenargumenten um den Sieg bringen will.

Zwischen den Gerichtsverhandlungen besucht ihr euren Klienten auch mal zwecks Befragungen im Gefängnis oder sammelt am Tatort nach entlastenden Beweisen und redet mit weiteren Augenzeugen. Je weiter der Spielfortschritt, desto näher kommt ihr der Wahrheit auf die Spur.
Das Gewinnen an sich ist bereits Motivation, doch meist sind die Fälle auch so spannend aufgebaut, sodass man dem wahren Täter einfach auf die Schliche kommen möchte.

Es sind bereits fünf Spiele (exkl. Dem Spin-Off Miles Edgeworth)erschienen. Vom Spielprinzip waren bisher alle gleich und Änderungen waren bisher nur spärlich zu beobachten. An der Optik hat sich wenig verändert. Zwar wurde Dual Destinies in die dritte Dimension gehievt, doch die meisten Grafiken sind dennoch spärlich animiert. Hin und wieder findet man ausgereiftere Grafiken im Spiel, doch dies ist nicht die Regel.
Fans der Reihe bleiben der Reihe auch ohne grafischen Neuerungen treu. So finde ich nicht einmal die 3D Effekte notwendig.

Das Spiel ist sehr textlastig und strotzt nur so vor Monologen. Unter diesen Umständen finde ich die 3D Effekte sogar unnötig, da die Augen unter diesen Umständen nur noch mehr belastet werden würden. Daher mache ich fast gar nicht von den 3D Effekten Gebrauch. Kommt allerdings eine kurze Filmsequenz, drehe ich den Effekt für kurze Zeit auf.

Das Spiel gibt’s zum Herunterladen und kostet rund 25€. Ihr solltet der englischen Sprache mächtig sein, da das Spiel nicht ins Deutsche übersetzt wurde.

Fazit: Fünf spannende Fälle warten auf den Spieler, die allesamt toll aufbereitet wurden. Der Spielspaß ist hoch und wer abseits der actiongeladenen Blockbustern was suchen sollte, wird mit diesem Click & Point auf jeden Fall fündig. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Ihr arbeitet zwar für die Wright Anything Agency, schlüpft aber überwiegend in die Rollen von Phoenix‘ Kanzleipartner.

Google

Ähnliche Beiträge:

Kommentar verfassen