Wonder Woman 3: Krieg

Wenn ich eine Superheldin im DC Universum wäre, dann wäre ich vermutlich Wonder Woman. Wieso Wonder Woman, fragt ihr euch? Es stimmt, dass sie irgendwie für Außenstehende vielleicht langweilig wirkt. Sie hat die langweiligsten Kräfte (Ein Lasso, das andere zwingt die Wahrheit zu sagen – seriously?? ) und ist vermutlich die Superheldin mit dem größten Bekanntheitsgrad. Emanzipation ist vielleicht auch nicht das richtige Wort, um Wonder Woman zu beschreiben. Denn auf dem ersten Blick wirkt sie wie ein Püppchen, das lediglich leicht bekleidet ist und so ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Aber man sollte die Amazonenprinzessin Diana nicht zu voreilig verurteilen. Nebst ihren Fehlern, besitzt sie durchaus Stärke und kämpft wie ein Leopard, um gegen eventuelle Vorurteile von Nicht-Comiclesern zu kämpfen. Und dies vermag dann doch sehr gut mit der aktuellen Reihe zu klappen.

Viele sind hinter Zolas Baby her. Denn das Baby ist nichts anderes als das Produkt zwischen Zola und Zeus höchstpersönlich. Da auch Wonder Woman ein uneheliches Kind von Zeus ist, versucht sie mit allen Mitteln nun Zolas Baby zu beschützen und zu retten. Dabei wird ihr Vertrauen auf die Probe gestellt: Kann sie einem langjährigen Freund vertrauen?

Neben der laufenden Geschichte wurde am Anfang die Vorgeschichte von Diana in den Band gepackt. Die zeigt hervorragend das Wesen der Amazonenprinzessin. Sie ist eine tapfere Kriegerin, führt zwar gerne Befehle aus, bleibt aber stets gütig und würdevoll. Obwohl sie vom Clan verstoßen werden könnte, folgt sie ihrem Herzen. Diese Charaktereigenschaft wird in den kommenden Kapiteln deutlich verstärkt.

Das Artwork unterscheidet sich gar nicht von den anderen Bänden. Die Qualität, aber auch der Stil wurde konstant eingehalten. Die Geschichte ist zwar interessant, allerdings rückt Zolas Baby viel zu sehr in den Vordergrund. Allmählich möchte der Leser auch mehr über die Amazonenprinzessin erfahren.

Fazit: Ich bin auf die kommenden Bände gespannt. Die Mythen, aber auch Wonder Woman haben mit Sicherheit noch sehr viel zu erzählen.
Wonder Woman 3: Krieg, Brian Azzarello, Cliff Chiang, Tony Akins, Goran Sudzuka

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4 thoughts on “Wonder Woman 3: Krieg

  1. Wonder Woman fand ich bis letzte Woche noch recht uninteressant – aber auf Arte gab es jetzt so ne Doku über Comichelden und da kam sie ganz gut weg. Mal schauen, ob mich auch die Storys packen.

  2. Hi Kim,

    das Abenteuer geht mächtig weiter, nicht wahr? Diana ist nicht gerade zimperlich und das rockt den Verputz von den Wänden. Und sie wird auch Screentime im neuen Superman/Batman Film haben und anderen Gerüchten zufolge soll Dwayne „The Rock“ Johnson ebenfalls bei einem Vorsprechen für Green Lantern gewesen sein (das hat er selbst über Twitter verbreitet und natürlich war das Casting nicht für Hal Jordan sonder für John Stewart, die andere Green Lantern der Erde). Ich glaube das ist der grosse Auftakt zum Justice League Film sein wird :-)
    Und natürlich beginnt auf Deutsch der Auftakt zum Justice League Event Trinity Wars mit der Justice League, der JLA und der JLD,das wird sicherlich ebenfalls rocken…
    Aber der Auftakt – der offizielle Auftakt beginnt mit dem Phantom Stranger 1…
    Da bin ich mal mächtig gespannt…

    Ich wünsch Dir eine schöäne Zeit und liebe Grüsse aus Luzern, M.

    • Wow, da kann man ja wirklich gespannt sein!
      Wusste gar nicht, dass The Rock für nen Green Lantern Film vorgesprochen hat!
      Man darf wohl weiterhin gespannt bleiben 😀
      Vor allem bin ich gespannt, ob der JLA Film den Avengers Film überbieten kann oder zumindest ebenbürtig ist! 😀
      Spannend, spannend. Diana ist wirklich nicht zimperlich, aber auch ein wenig zu wenig weiblich. Da gefällt sie mir in der Justice League doch um einiges besser! :)

      Liebe Grüße aus Wien :)

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