Injustice 3, Injustice 4

Auch Superman brennen einmal die Sicherungen durch. Doch müssen erst ganz schlimme Dinge passieren, damit dieser austickt. In diesem Fall muss einfach der Joker durch eine List Superman dazu bringen seine schwangere Frau Lois Lane eigenhändig zu töten. Dies veranlasst Superman eine Grenze zu überschreiten, die Superhelden zuvor nicht überschritten haben: Superman tötet den Joker.

Und seitdem ist nichts mehr so wie’s war.

Die Lager haben sich gespalten und einige halten zu Superman und andere wiederum verteidigen weiterhin das ungeschriebene Gesetz keinen Mensch zu töten mit Batman. Wie möchte Superman sein Anliegen durchsetzen? Er lässt sich auf eine Zusammenarbeit mit Lex Luthor ein, der eine Substanz entwickelt hat und alle „super“ werden lassen kann.
Um Batman abzulenken wird seine Geheimidentität der gesamten Welt verraten. Ganz fair wird hier nicht gekämpft. Dafür versuchen Batmans Anhänger wiederum in die Festung der Einsamkeit vorzudringen. Dort hat Clark Kent seine Eltern eingesperrt, um sie zu schützen. Hinzu kommt noch Lobo, der die Geschichte ein wenig aufmischt.

Mit Lobo und Harley Quinn habe ich nicht gerechnet. Irgendwie passen beide auch kaum in die Auseinandersetzung der gespaltenen „gute Seite“ und lenkt ein wenig vom richtigen Geschehen ab.
Ich habe tatsächlich gedacht, dass Injustice mit vier Bänden abgeschlossen wäre. Dies ist nicht der Fall und ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen oder mich ärgern soll. Einerseits liebe ich dieses düstere Universum, das so herrlich anders ist und quasi Grenzen sprengt. Andererseits habe ich bereits fest mit einer kompletten Geschichte gerechnet. Denn welches Lager wird gewinnen? Die Frage bleibt auch weiterhin nach dem vierten Band spannend.

Die Zeichnungen sind nicht immer gleich gut und variieren stark, tut aber dem Lesefluss keinen Abbruch.

Fazit: Ein alternatives Universum, das die Grenzen der Superhelden sprengt ist wahrlich gelungen und kann auf Story- Ebene auf jeden Fall überzeugen. Auch wenn die Geschichte mit dem vierten Band noch nicht abgeschlossen ist, freue ich mich doch auf eine Fortsetzung.
Injustice 3, Tom Taylor, Tom Derenick, Kevin Maguire, Mike Miller
Injustice 4, Tom Taylor, Tom Derenick, Mike S. Miller

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2 thoughts on “Injustice 3, Injustice 4

  1. Irgendwie hatte ich mir Injustice immer nur als eine von diesen eigentlich überflüssigen Comic-Begleiterscheinungen vorgestellt, die rausgebracht werden, wenn man grade ein Videospiel oder einen Film gut vermarkten muss. Aber das klingt ja grade doch ziemlich cool. Erinnert mich ein bisschen an den Civil War von Marvel, und der war immerhin auch klasse. :)

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