Ultra Street Fighter IV

Street Fighter IV hat schon einige Jahre auf dem Buckel und so ist es nicht verwunderlich, wenn bereits die vierte Bearbeitung vor einigen Wochen auf den Markt geworfen wurde. Diese habe ich mir jetzt etwas genauer angeschaut.

Neue Spielfiguren gibt’s im Ultra-Teil. Insgesamt können nun fünf neue Recken ausgewählt werden. Ganz unbekannt ist der Großteil der hinzugekommenen Kämpfer nicht, so hat Poison schon die Bubi-schar in Street Fighter X Tekken entzückt. Decapre beispielsweise ist komplett neu und ist mir nicht von anderen Spielen bekannt.

Ultra Street Fighter IV erfindet das Rad nicht neu. Denn das muss es auch nicht, schließlich wurde der Name nicht umsonst erweitert und Gamer werden auch gar nicht in die Irre geführt.
Denn Erweiterungen ist auch wirklich das Stichwort: Zu den neuen Figuren gesellen sich noch neue Schauplätze. Da es schon einige Jahre her ist als ich das letzte Mal Street Fighter IV gezockt habe, kann ich mich aber kaum noch an die alten Arenen erinnern.
Neu sind noch die Red Focus Attacken, die zwar Angriffe absorbieren, aber die Super-Leiste reduziert. Ich habe nie Street Fighter IV beherrscht und finde die Erneuerung ganz gut, da ich noch nie eine Super-Leiste erfolgreich im Kampf entleert habe.
Eins ist allerdings gleich geblieben: Zwar wurde an der Balance des Spiels gearbeitet, doch „Ultra Street Fighter IV“ ist immer noch unheimlich schwer geblieben. Zugegeben, ich spiele Street Fighter immer mit dem leichtesten Schwierigkeitsgrad, doch erfolgreich bin ich nur selten. Die Bosskämpfe bleiben weiterhin schwer und im Arcade Modus ist das Spiel nur schwer bezwingbar. Von Online fange ich erst gar nicht an. Da wurde ich öfter in den Hintern getreten als mir lieb ist.

Fazit: Der Fokus liegt, wie bei den meisten Beat em ups, ganz klar im Mehrspieler Modus, wo US IV auch seine Stärken aufweist. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass US IV nicht zum Vollpreis verkauft wird und man schon ohne viel nachzudenken zugreifen kann.

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