Justice League 4

Die Justice League ist ein eingespieltes Team rund um Superman, Batman, Flash, Wonder Woman und einigen anderen, gelinde gesagt, Sidekicks. Ist das Team gefährlich? Was würde passieren, wenn das Team sich jemals spalten würde?
Amanda Waller wäre nicht Amanda Waller, wenn sie nicht hierfür für einen Plan B sorgen würde und dies zeigt sie eindrucksvoll in „Justice League 4 – Die gefährlichsten Helden der Welt“. Doch für die Zusammenstellung des Teams benötigt sie Steve Trevor, der ihr dabei kräftig unter die Arme greifen soll. Der Ex Lover von Wonder Woman soll sich um die Rekrutierung der neuen Helden kümmern.

Dabei greift Steve nicht gerade auf die namhaftesten zurück: Martian Manhunter, Katana, Star Girl, Catwoman, Hawkman und Arrow bilden die „Justice League of America“ – kurz JLA. Sie stellen das Pendant dar, das der regulären Justice League den Garaus machen soll, falls es zu gröberen Reibereien kommen sollte. Denn alles was Rang und Namen hat, ist ja bereits bei der Justice League. Dieses Team untersteht nun der US-Regierung.

Die Gruppe passt vermutlich kaum zusammen, aber die Zusammenstellung ist die logische Schlussfolgerung, wenn man sich die reguläre Justice League anschaut. Die JLA besteht ausschließlich aus Figuren, die sich jeweils einem bekannten Superhelden stellen kann. So ist Catwoman als Gegenspielerin von Batman, Martian Manhunter als Beruhigungsmaßnahme für Superman angedacht.

Trotz der beachtlichen Länge des Bandes findet man nur wenig Zeit um einen gefährlichen Gegner hervorzurufen. Der Fokus liegt ganz klar auf die Einführung des zweiten Teams; dies erkennt man auch gut daran, dass Martian Manhunters Geschichte kurz erläutert wird. Man erfährt woher er kommt und wieso er auf der Erde ist.
Diese Vorstellungen sind auch bitter notwendig, da ich mich zwar als Comic-Liebhaber bezeichnen kann, aber bei weitem nicht als Kenner betiteln dürfte. Denn Star Girl, aber auch Vibe sind mir als Superhelden noch nicht unter die Augen getreten.
Es passiert wenig, aber es muss nicht viel geschehen, damit der Leser dranbleibt. Es ist ausreichend zuzuschauen wie hier ein neues Team entsteht und zusammenfindet.

Fazit: Zwar ist es schade, dass die Justice League in den Hintergrund gedrängt wird, aber unter dieser Baustelle entsteht etwas Größeres! Man kann es förmlich mit jeder Seite fühlen und ich vermute einen kommenden Blockbuster! Unbedingt dranbleiben ist angesagt!
Justice League 4, Geoff Johns, Ivan Reis, Dave Finch, Jesús Saiz, Gene Ha

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