Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich


Seit ich meine Ernährung auf Low Carb umgestellt habe, muss ich auf einige Sachen verzichten. Dazu gehört normaler Haushaltszucker. Geraten wird zu Zuckeralternativen, die den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen lassen oder Alternativen, die kaum verwertbare Kohlenhydrate haben.
Ich habe schon oft gelesen, dass Zucker wie ein Suchtmittel wirkt. Zwar esse ich an einem Tag in der Woche was ich will, aber im Hinterkopf habe ich stets den Gedanken mich vom Suchtgift Haushaltszucker zu lösen. Gibt es gute Alternativen? Die gibt es – eine Auswahl habe ich in „Echt süß! Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich“ gefunden!

Das Buch stellt nicht nur Alternativen zu Zucker vor, sondern erläutert zuerst einmal, wieso Zucker eigentlich so schlecht für uns ist und was er alles verursachen kann. Angefangen bei Diabetes bis Übergewicht – es sprechen sehr viele Argumente gegen den Raffineriezucker, die mit Fakten hinterlegt werden.

Ein weiteres Kapitel besteht aus den Zuckeralternativen wie Honig und Kokosblütenzucker, deren Vorteile gegenüber dem Haushaltszucker erläutert werden.
Richtig spannend wird das Buch mit dem Kapitel über Zuckeraustauschstoffe und den Süßstoffen.

Das Buch ist interessant und legt den Fokus tatsächlich auf die Zuckeralternativen, die im Handel und im Internet erhältlich sind. Die Eigenschaften werden aufgeführt. Einer der wichtigsten Infos der Süßstoffe fehlt ebenfalls nicht: Ob die Süßstoffe bei Erhitzen ihre Süße verlieren. Da ich Süßstoffe/Zuckeraustauschstoffe primär zum Backen verwende, brauche ich diese Infos bereits vor dem Backen.
Das Buch wurde schon vor einigen Jahren geschrieben, doch auf Stevia wurde damals nicht vergessen. Dabei erfährt man vom ewigen Hin und Her der Zulassung von Stevia, das sich schnell als unendliche Geschichte entpuppt.

Fazit: Positiv ist, dass kurz erwähnt wird, weswegen wir auf den gebräuchlichen Haushaltszucker verzichten sollen. Dies ruft nochmals in Erinnerung, was wir bereits alle ohnehin schon lange wissen: Industrieller Zucker ist schlecht, schadet den Zähnen. Alternativen sind definitiv vorhanden – und zwar für jeden Zweck und (einigermaßen) Geldbeutel.
Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich, Andrea Flemmer

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10 thoughts on “Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich

  1. ich nehme Kokosblütenzucker. Da steigt der Blutzuckerspiegel nicht gleich nach oben. Oder keinen Zucker. Aber mit KBZ kann man alles machen was man mit normalem Zucker auch machen kann, also backen und co :)

  2. Ich habe es mal mit Xucker versucht, aber das schmeckt schon sehr anders, recht künstlich… Auf meinem Blog habe ich gerade Reissirup vorgestellt, den kann man auch nehmen zum süßen, aber ob er sich für Tee oder Kaffee eignet muss jeder selber wissen. Insgesamt komme ich gerade mit wenig Zucker sehr gut aus, es gibt aber auch Tage, da könnte ich das Zeug fast pur essen (meistens wenn ich mich auf der Arbeit ärger…)

  3. Auch ich versuche immer wieder, raffinierten Zucker zu vermeiden – eigentlich geht es ganz einfach, vor allem Datteln gehören zu meinen liebsten Süßungsmitteln, weil die halt auch komplett unbehandelt sind :) (Agavendicksaft soll ja so stark behandelt sein, dass er eigentlich auf eine Stufe mit Haushaltszucker zu stellen ist) Oder Ahornsirup, der ist heeeeerrrrrlich! <3

    • Hallo Sophie,
      das höre ich tatsächlich immer wieder vom Agavendicksaft.
      Da mir dieser auch gar nicht gut bekommt, ist der auch so keine Option.
      Kokosblütenzucker ist echt lecker, geht aber ziemlich ins Geld :(

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