Wonder Woman Kriegswunden


Die Wonder Woman Serie habe ich mit viel Eifer verfolgt. Die Neuauflage zeigt eine starke Frau mit eisernem Willen. Zu keiner Zeit war sie ein Püppchen, das es zu beschützen galt.
Die erste Reihe, in der Wonder Womans mythologische Herkunft durchleuchtet wurde, ist mittlerweile abgeschlossen. Ich war ein wenig traurig, dass die Saga zu Ende ging. Die Tränen wurden jedoch schnell getrocknet als ich erfahren habe, dass die Abenteuer der Amazonenprinzessin noch längst nicht zu Ende sind! Hier ist Wonder Woman Kriegswunden!

Wonder Woman Kriegswunden fängt dort an, wo der letzte Band aufgehört hat. Zumindest ein bisschen….
Diana ist nun rechtmäßige Königin über Themyscira, aber auch ein Teil der legendären Justice League. Dabei darf man nicht vergessen, dass sie die Göttin des Krieges ist und nebenbei mit Superman liiert ist.
Hört sich zwar nach viel an – ist es eigentlich auch. Denn die Amazonen sind nicht gerade glücklich damit, dass Wonder Woman Männer auf der Insel leben lässt und sie außerdem sehr viel Zeit auf der Erde verbringt, um Menschen zu beschützen.
Derinoe möchte all das nicht zulassen und heckt einen Plan um Diana endgültig zu stürzen. Derinoe erschafft ihre perfekte Amazone aus Lehm: Donna Troy soll an die Macht und das Volk der Amazonen führen. Währenddessen hilft Wonder Woman bei der Justice League aus….

In der letzten Saga hatte Wonder Woman einen sehr burschikosen Look. Mit der Fortsetzung ihrer Abenteuer und an Supermans Seite spendierte man ihr offenbar einen deutlich feminineren Look, den ich hervorragend finde. Sie wirkt hübsch und stark zugleich, wird aber nie zum Objekt degradiert. Der starke Charakter der Figur würde dies vermutlich auch niemals erlauben. Das Artwork ist äußerst gut gelungen.

Wonder Woman Kriegswunden besteht aber nicht nur aus einem hübschen Artwork, sondern hat auch storytechnisch einiges zu bieten. Die Amazonenprinzessin muss viele Verluste einstecken und zudem macht sie eine wahre Charakterwandlung durch. Zu viel möchte ich nicht verraten.

Fazit: Besser hätte man Wonder Woman nicht fortsetzen können und Meredith Finch hat eine noch bessere Arbeit als Brian Azzarello abgeliefert. Als Abschluss darf man noch die Vorgeschichte von Derinoe lesen, um die gesamte Geschichte hervorragend abzurunden.
Wonder Woman Kriegswunden, Meredith Finch, David Finch, Goran Sudzuka

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One thought on “Wonder Woman Kriegswunden

  1. Ich habe vorgestern Band 1, Blut, gelesen und bin ziemlich begeistert. Das Artwork gefällt mir besonders und auch die Story scheint Potential zu haben.

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