Wonder Woman 2 – Götterzorn


Wonder Womans Abenteuer gehen weiter. In der ersten Reihe bedienten sich die Autoren an verschiedenen Mythologien, die mühelos einfließen konnten. Hält man nun weiterhin an den Mythologien fest oder schlägt man nun eine andere Kerbe ein?
Denn in der Justice League ist für die mythologischen Sagen kein Platz, was auch ein wenig unpassend für Wonder Woman 2 – Götterzorn wäre.

Wonder Woman ist im Wandel. Das wird spätestens mit dem Cover deutlich. Denn nun bekommt sie ein neues Outfit spendiert, das weniger luftig ist, vielmehr bedeckt und die kriegerische Seite der Amazonenprinzessin betont.
Im Mittelpunkt der Saga steht aber Donna Troy, die zuvor alle Männer auf der Insel der Amazonen umgebracht hat. Nun wurde sie weggesperrt und Wonder Woman versucht ihr Reue einzureden, was ihr auch gut gelingt. Denn tatsächlich scheint Donna geläutert zu sein und möchte für ihre Taten bestraft werden. Die intrigante Strife übergibt ihr den Schlüssel für ihr Gefängnis, damit sie sich nun selbst bestrafen kann. Donna macht sich auf den Weg zu den drei Moiren – denn diese bestimmen über Leben und Tod. Doch die drei Moiren können Donna Troys Leben nicht beenden, ihr Schicksal liegt in den Händen von anderen. Zwischendurch möchte aber jemand an den Kragen von Wonder Woman. Denn ihre Aufgabe als Göttin des Krieges ist heißbegehrt…

Die Geschichte rund um Donna Troy ist nicht nur vorhersehbar, sondern auch recht langweilig. Da gibt es einen Charakter, der einen schwerwiegenden Fehler begangen hat und Wonder Woman zeigt ihr Güte und vergibt dieser Person, als ob überhaupt nichts geschehen wäre. Dabei darf man nicht vergessen, dass sie Brüder der Amazonen umgebracht hat, worüber Wonder Woman ziemlich schnell und einfach hinwegkommt. Selbst für eine Person wie Wonder Woman ist das zu simpel, sodass man kaum glauben mag, dass eine derartige Reaktion möglich sei.
Dass eine neue Figur mitmischt und den Thron von Diana einnehmen möchte, passiert meiner Meinung nach nur nebenbei. Denn hierauf wurde der Fokus nicht gesetzt und der Gegner wirkt nahezu lächerlich.

Fazit: Während der vorherige Band superb geworden ist, lässt dieser leider wieder nach. Denn in diesem Band zeigt Wonder Woman weder Ecken, noch Kanten.
Wonder Woman 2 – Götterzorn, Meredith Finch, David Finch, Ian Churchill, Miguel Mendonca

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