Gilmore Girls: A year in the life


Gilmore Girls: A year in the life

Als angekündigt wurde, dass ein Revival der Gilmore Girls geplant wird, waren Fans der Serie hellauf begeistert. Zugegeben war es mir relativ egal. Zwar habe ich die Serie damals verfolgt, gerne angeschaut, aber eine Fortsetzung empfand ich nicht als notwendig.
Als die Serie dann endlich über Netflix erhältlich war, sah ich keinen Grund mir die Serie sofort anzuschauen. Offenbar mit gutem Grund. Hier sind acht Punkte, die ich an Gilmore Girls: A year in the life wirklich doof finde.

1. Das vermutlich dümmste an der Show ist vermutlich Rorys Beziehung zu Paul, der ihr Freund ist, den ihre Familie ständig vergisst, den selbst sie nicht wahrnimmt. Wer ist mit einem Typen zusammen, den man selbst ständig vergisst? Dies macht die gesamte Serie unglaubwürdig und ist einfach nur ein nerviger Charakter, der vermutlich eigentlich als Running Gag hätte fungieren sollen. Aber einen Menschen so zu behandeln wie Rory es tut, macht einen nur zum Arschloch und ist alles andere als lustig.

2. Was soll das ganze Trara rund um dieses total langweilige Musical über ein Mini Dorf, das so klein ist, dass es auf keiner Karte zu finden ist? Es war so unnötig, sodass ich das gesamte Musical einfach überspringen musste. Anstatt diesen Schas zu bringen, hätte man die Gilmore Girls einfach kürzen können. Qualität statt Quantität.

3. Paris ist ein Überdrübersuperstar und alles was sie tut ist ein Kind für Lorelai und Luke zu suchen? Seriously? Wenn eine Frau so viel erreicht hat, hat sie mehr drauf als Kinder zu vermitteln. Ich denke da an den Weltfrieden. Oder andere Sachen, die auch wirklich bedeutend wären.

4. Paris trauert Tristan hinterher, was absolut lächerlich ist. Zudem Chad Michael Murray in der Szene gar nicht zu sehen war.

5. In Stars Hollow hat sich absolut nichts verändert. Alles ist gleich geblieben. Inklusive Rorys Beziehung zu Logan, der verlobt ist. Mit diesem hat sie nun eine Affäre, während sie selbst in einer Beziehung mit einem wandelnden Geist namens Paul ist. Diese Storyline ist einfach nur absolut dämlich. Wenn beide zusammen sein wollen, sollen beide einfach zusammen sein. Doch dann würde man einfach nur sehen, dass sich absolut nichts geänderthat, daher mussten zwei Komponente her, die Logan und Rory vorher nicht gestört haben.

6. Rory möchte ein Buch über Lorelai und Emily Gilmore schreiben. Die Geschichte anderer zu schreiben ist wirklich lame. Wenn Rory eine gute Geschichtenerzählerin wäre, dann könnte sie tausend andere Geschichten schreiben und würde den Wunsch ihrer Mutter respektieren.

7. Wenn wir schon bei Emily Gilmore sind: Emily lässt ihr Personal bei sich einziehen und möchte ihr Haus verkaufen. Ja, genau….. Hört sich absolut nicht nach Emily Gilmore an. Wieso machen die Drehbuchautoren Emily nicht gleich zum Air B’n’B Host?

8. Stars Hollow hat schlechtes Handynetz. In welchem Jahr leben die Gilmore Girls eigentlich? 1998?

Die Welt hat definitiv keine Fortsetzung der Gilmore Girls gebraucht. Eine Fortsetzung der Fortsetzung brauchen wir somit erst recht nicht. Bitte lasst die Gilmore Girls nun in Würde ruhen und lasst uns Gilmore Girls: A year in the life nun zu Grabe tragen.
Das Gilmore Girls Revival gehört zu den wenigen Serien, die ich in letzter Zeit nicht am Stück gebingewatched habe.

Wer findet das Gilmore Girls Revival gut?

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5 thoughts on “Gilmore Girls: A year in the life

  1. Ist nicht in den USA der Mobilempfang immer noch suboptimal, selbst in Großstädten? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, muss allerdings zugeben, dass die Serie bereits in den letzten Staffeln sehr schlecht geschrieben wurde. Habe die mir kürzlich mehrfach gegeben … also am heftigsten natürlich Lukes Tochter, der komplette Story Bogen mit Rorys Vater, Paris und der Unfähigkeit, überflüssige Personen herauszuschreiben.
    Nebenbei: Rory war ja immer schon ziemlich asozial drauf. Ich mag generell keine Menschen, die tun, als seien sie arm, aber Eltern/Großeltern im Rücken haben, die ihnen alles finanzieren würden. Geld ablehnen ist einfacher, als keinen finanziellen Rückhalt zu haben. Und wie sie mit Dean umging – ich mag den Kerl nicht besonders – war ja auch so ein Ding. Trotzdem ist sie mein Typ. 😂

    • Was? Wirklich?
      Als Europäer ist das nur schwer nachvollziehbar, dass der Empfang so schlecht sein kann.
      Wieso hast du dir die Serie mehrfach gegeben?

      • Ja, soll tatsächlich so sein.
        Beim ersten Mal hab ich wg. Lorelai geschaut, immer nach der Schule. Dann im ersten Semester mit der Freundin und zuletzt im Pay TV (vor allem wg. Rory – so ändern sich die Typen 😂), Sonntags. Da liefen dann die letzten Staffeln (Rory an der Uni) in Dauerrotation. Und Serienanalysen sind auch Teil meines Jobs. Auf der Proseite steht, dass man auch beim Xten Mal noch Anspielungen entdeckt, die einem 2x entgingen.

        • Früher lief es bei mir auch in Dauerschleife.
          Aber mittlerweile läuft keine Serie bei mir mehr in Dauerrotation. Das Angebot ist mittlerweile zu groß! :S

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