Doctor Strange

Doctor Stephen Strange ist ein angesehener Neurochirurg. Doch ein Unfall verändert sein gesamtes Leben. Seine Hände sind zertrümmert und können aufgrund der verstrichenen Zeit nicht mehr wiederhergestellt werden. Doch so leicht gibt Doctor Strange nicht auf; er konsultiert einen Chirurgen nach dem anderen. Doch es scheint hoffnungslos zu sein.
Doch ein Hinweis auf komplette Genesung bietet sich in Nepal an, woraufhin sich dieser begibt.
Dort trifft Strange auf „The ancient one“, die ihm eine völlig neue Welt eröffnet: die Welt der Magie im Marvel Universum…

Benedict Cumberbatch macht seine Sache ja nicht schlecht, aber da ich kein Cumberbatch Fangirl bin, reicht es mir nicht den Schauspieler im Film anhimmeln zu können.
Als Comic-Kenner wird die Filmumsetzung zwar den Comics gerecht, reicht meiner bescheidenen Meinung aber nicht aus, um als Film zu überzeugen. Vielleicht bin aber auch nur ich der Meinung, dass der Bösewicht zu charakterlos ist. Seine bösen Motive hätte man besser ausarbeiten und zeigen müssen, um mich zu überzeugen.

Dr. Strange ist eindeutig anders als die bisherigen Marvel Filme. Denn erstmals beschäftigt sich ein Marvel Film mit Magie. Dr. Strange ist der erste im Marvel’schen Universum, der in eine magische Welt eintauchen darf. Der Versuch in eine neue Welt einzutauchen ist den Marvel Studios passabel gelungen. Zugegeben habe ich mich nicht von den positiven Rezensionen beirren lassen. Die Mehrheit der Rezensionen bescheinigt dem Neurochirurgen eine überdurchschnittlich gute Wertung. Doch ganz hat mich der Film mich nicht überzeugt. Mir fehlen wichtige Überraschungsmomente und der Witz. Teilweise wirkt das Studio uninspiriert. Das Original gibt zwar wenige Slapstick Momente vor, aber dennoch hätte man den Film ein wenig auflockern können. Den Film würde ich höchstens als guten Mittelmaß beschreiben.

Und das trotz Rachel McAdams und der weiblichen Interpretation des „Ancient One“s. Fans verurteilen das Whitewashing, doch ich begrüße die Entscheidung, dass eine Frau in diese wichtige Rolle schlüpfen durfte. Zudem ist es ulkig Tilda Swinton in einer weiblichen Version von Avatar Aang zu sehen, oder?

Fazit: Schlecht ist der Film nicht, aber mir fehlt leider etwas. Mittlerweile lassen recht viele Marvel Filme etwas nach, aber da ein zweiter Teil ohnehin in der Mache ist, kann das Marvel Studio sich ja wieder steigern.
Doctor Strange gibt es als Blu-Ray und DVD
Erscheinungstermin: 9.März 2017
Studio: Marvel Studios

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5 thoughts on “Doctor Strange

  1. Hallo Kim
    Er hält sich ja nur teilweise an den Comic, da manches im Film etwas anders ist. Ich finde ihn sehr gut, gerade weil der Witz, bis auf das Cape, nicht so stark ist wie zB. bei Iron Man. Mir gefällt er sehr gut
    Liebe Grüße

  2. Ich glaube ja auch, dass wir uns alle (selbst die Hardcore-Marvel-Fans) so langsam der Marvel-Film-Sättigung nähern. Ich mochte „Doctor Strange“, aber letztendlich auch nur, weil er mir optisch besonders gut gefallen hat und er noch ein paar neue Ideen hervorbringen konnte. Alle neuen Charaktere, die sie so einführen, werden immer mit diesen 0815-Origin-Stories belegt. Ich hoffe, dass sie uns das bei „Black Panther“ ersparen… und ich hoffe vor allem, dass sie es bei „Captain Marvel“ besser hinbekommen.

    • Ich glaube, dass sie zu viele Filme raushauen und dass die Qualität darunter leidet. Sah man zuletzt auch schon am letzten Cap-Teil imo.
      Schauen wir mal wie Black Panther und Captain Marvel werden. Dazwischen sind aber noch Guardians of the Galaxy und Thor 3….

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