Crossed 17


Crossed ist eine Serie, die sich bereits lange hält. Mittlerweile liegt mir der 17. Band vor. Vor wenigen Jahren erschien der erste Band. Damals dachte ich noch, dass der erste Band ein One-Shot wäre. Aber nun beim 17.Band angelangt, kann von einem One-Shot wohl nicht mehr die Rede sein! Hier ist also meine Crossed 17 Review!

Dieser Comic Band beherbergt zwei Geschichten, eine längere, die andere ist dafür etwas kürzer.
Wir bewegen uns wieder in Japan. Hier ticken die Gefirmten etwas anders. Hazuki, Tochter eines Yakuza Boss, geht mit ihren Freunden durch Dick und Dünn. So dünn, dass die Freunde vor etlichen Jahren sogar einen Blutschwur geleistet haben immer füreinander da zu sein.
Nun bricht die Apokalypse aus und die Freunde machen sich dran Hazuki aus der Patsche zu retten, die sich im Vergnügungspark befindet und auch dort sich gerade die Gefirmten breit machen.
Ihre Freunde machen sich mit ihrem Vater auf den Weg ihr zu Hilfe zu eilen, was sie anfangs auch schaffen. Doch schnell wird die Gruppe von den Gefirmten eingezäunt.
Gibt es ein Entrinnen?

Die zweite Geschichte erzählt vom Ausbruch in einem Gefängnis. Ein paar Insassen schaffen es zwar sich aus ihren Zellen zu befreien, aber wie entkommt man als Gefangener einer Apokalypse, wenn dieser Ort nie dazu bestimmt war, dass Gefangene frei kommen?

Die erste Geschichte hat einen neuen Ansatz, den ich mag! Man sieht nur selten Freunde, die in absolut jeder Situation durch Dick und dünn gehen!
Mit den Yakuza Rückblenden kann ich mich ebenfalls anfreunden.
Ein zweites Prison Break nur mit Gefängnisinsassen habe ich nicht erwartet. Ich hatte viel mehr gehofft zu sehen wie Insassen sich durchschlagen. Doch jeder Kampf gegen die Gefirmten ist scheinbar hoffnungslos und so wird die Geschichte doch zu einem Gefängnisausbruch. Leider ist die zweite Geschichte recht kurz und die Charaktere werden nur kurz vorgestellt, aber der Autor wollte der ersten Geschichte seine vollste Aufmerksamkeit schenken, was absolut legitim ist.

Fazit: Die erste Geschichte ist sehr gut, dafür wachsen einem die Häftlinge in der zweiten Geschichte „nicht ans Herz“.
Crossed 17 , David Lapham, Francisco Manna

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