Retro Gamer 1/2012


Lesen Gamer eigentlich noch? Früher waren es die Anleitungshefte, die immer beigepackt waren, die zum Lesen animierten. Mittlerweile sind diese oft recht spärlich gesät und kaum mit Buchstaben gespickt. Zeitschriften über Videospiele sind auch nicht mehr das, was sie waren. Aber nichtsdestotrotz ist mir ein Magazin ins Auge gesprungen. Gerade durch den Umfang und der Aufmachung war mir die Zeitschrift sehr sympathisch.
Ein Heft, das alte Videospiele thematisiert? Will ich zurück in die Vergangenheit?
Und wie ich will!

„Retro Gamer“ ist ein gut recherchiertes Magazin mit einer Vielzahl an Themen. Es gibt kurze Portraits (wie Burger Time, das ich wirklich aufregend fand) oder Konsolenchecks mit einer ausführlichen Berichterstattung über die Systeme, deren Erfolge und Misserfolge. Um alles schön abzurunden gibt es höchstinteressante Interviews mit Entwicklern, die einen höchst intimen Einblick in den Verlauf der Videospiele geben.

Zwar habe ich beispielsweise Shenmue nie gespielt (irgendwie habe ich nie die Dreamcast bekommen, die ich mir gewünscht habe), aber das „Behind the Scenes“ zeigt, wieviel Herzblut in das Spiel gesteckt wurde und welche Details alle bedacht wurden.
Meine allererste Konsole, die ich mein Eigen nennen konnte, wird in diesem Magazin ebenfalls thematisiert. Der Erfolg meiner Lieblingskonsole lässt sich schön verfolgen, auch wenn ein Rückschlag nötig war, um zur erfolgreichsten Konsole weltweit zu digitieren.

Fazit: Ich finde das Magazin sehr informativ, spannend und schätze die ausführlichen Berichte. Ich bezeichne mich zwar selbst als Nerd, aber mir ist klar, dass ich nicht mal halb so viele Konsolengenerationen kenne, wie ich es gerne täte, aber mit „Retro Gamer“ komme ich dem ein Stückchen näher. Nicht jedes Spiel, nicht jede Konsole findet hier seinen Platz, aber genau aus diesem Grunde würde ich gerne weitere Ausgaben in Zukunft sehen.
Weitere Informationen gibt es auf heise

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18 thoughts on “Retro Gamer 1/2012

  1. Zurück in die Vergangenheit wäre auch nicht schlecht, aber wir leben heute und darum müssen wir es nehmen, wie es ist, schönen Gruß aus dem Autohaus Winterräder, Klaus

    • Hast du heute deine Reifen gewechselt, Klaus? 😀
      Aber natürlich hast du Recht. Wir leben im Hier und Jetzt, ein Zurück gibt es nicht. Aber in Form einer Revue ist das schon okay :)

  2. Also ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage: Natürlich lesen Gamer noch! Mehr als zuvor, möchte ich meinen. Allerdings geht das Genre der Bücher eher in die Richtung: Nerdtum und wie es entstanden ist. Vom C64 bis hin zur Neuzeit. Da lese ich zum Beispiel gerade was sehr interessantes vom Spiegelverlag: Nerd Attack! Bericht folgt, sobald ich damit fertig bin :)

    Ps: Und Videospielanleitungen habe ich verschlungen damals! Auf dem Weg vom Elektronikfachhandel bis nach Hause (damals im Auto meiner Eltern) wurde die Beilage zu dem neu erworbenen Videospiel so schnell verschlungen und verinnerlicht wie heute die Katholiken die Verse und Psalmen der Bibel inhalieren! 😀

    • Hihi! Darum meinte ich ja „richtiges Lesen“. Viele Gamer lesen bevorzugt etwas in der Richtung. Meine Hauptlektüren bestehen im Moment auch aus Comics 😀
      Nerd Attack klingt interessant! Aber da warte ich mal deine Review ab, bevor es gegoogelt wird 😀

      Da haben wir etwas gemeinsam! 😀 Videospielanleitungen waren früher ja viel ausführlicher und konnte man richtig verschlingen! Wo sind die Zeiten der dicken Anleitungen *sniff* ?

    • Der Gameboy ist für mich ein Handheld, meine erste Konsole war die PSX! Davor haben sich meine Eltern vehement gewehrt, mir eine Konsole zu kaufen! Ist das denn zu fassen?

  3. Nach dem Heft muss ich demnächst auch mal Ausschau halten. Meine erste Konsole war das gute alte Nintendo. Läuft immer noch, obwohl mein Bruder Cola drüberschüttete. 😉

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