Wieso funktioniert eBay nicht mehr so wie früher?

Oft würde ich gerne meinen Krempel auf ebay verkaufen. Ich habe ziemlich viel Zeugs herumliegen und da ich immer noch keine passende Wohnung gefunden habe, lebe ich teilweise immer noch aus Kisten. Ich weiß nicht wohin mit den Sachen und verschenke sogar ab und zu einige Sachen, wenn die Boxen mal wieder aus allen Nähten platzen (sorry Leute, ich verschicke keine Sachen).

Viele meinen immer wieder, dass ich meine Sachen doch auch verkaufen könne. Aber wo?
Willhaben ist leider nicht wirklich geeignet. Oft meldet sich keiner und selbst nach mehreren Monaten meldet sich oft immer noch kein Interessent. Und jedes Mal etwas einzustellen, obwohl der Erfolg nur minimal ist, ist mir ehrlich gesagt, zu viel Aufwand.

Der Aufwand mit der Shpock App ist sogar ein wenig kleiner. Man lädt ein Bild mit einer kurzen Beschreibung hoch und wartet auf Interessenten in unmittelbarer Nähe. Es haben sich sogar einige gemeldet, aber die App habe ich sehr schnell wieder deinstalliert, da ich nicht mit meinem Facebook Profil auf dieser Plattform vertreten sein möchte. Ich verstehe sowieso nicht, wieso ich für jede Seite ein Facebook Profil verwenden sollte. Denn die Plattform möchte ich nur verwenden, um mit meinen Freunden in Kontakt zu treten und um persönliches zu teilen. Und außerdem möchte ich meine Freunde nicht damit zuspammen, wenn ich mal etwas verkaufen sollte. Mittlerweile soll auch eine Anmeldung mit einer E-Mail Adresse möglich sein, jedoch habe wollte ich die App nicht mehr wirklich zwingend installieren. Könnt ihr Erfolge mit Shpock verzeichnen?

Früher habe ich Spiele oder Filme, an denen ich keinen Gefallen fand, auf ebay verkauft. Im Laufe der Jahre ist der Gegenwert immer gesunken und ich habe für neue, kaum gebrauchte Spiele immer weniger bekommen. Irgendwann hat ebay einfach gehört rentabel zu sein und ich habe zum gleichen Zeitpunkt aufgehört, meine Sachen zu verkaufen. Um ehrlich zu sein, habe ich ohnehin nie viel auf den Plattformen verkauft, aber unter diesen Umständen möchte ich mir dann doch keine Mühe machen.

Seit langer Zeit findet man auch kaum noch gute oder günstige Auktionen auf ebay? Woran liegt das?
Die Plattform hat sich konstant zu einer Plattform für Händler entwickelt, kaum private Parteien bewegen sich auf ebay und der einfache Grund ist, dass ebay den privaten Verkäufer einfach immens ausmelkt. Zusätzlich zu den gestaffelten Einstellgebühren, gesellen sich noch Provisionsgebühren hinzu, die nicht von schlechten Eltern sind. Bis zu 9% (not confirmed) an den erzielten Kosten möchte ebay daran mitverdienen. Beim Einstellen möchte die Plattform zusätzlich noch abcashen. Extras wie Hervorheben oder zusätzliche Bilder kosten zusätzlich.

Dies wären fast verständliche Maßnahmen, doch man darf nicht vergessen, dass ebay auch noch Werbung schaltet. Das bedeutet ganz einfach, dass ebay an Werbeinteressierten und an den Verkäufern mitverdient. All diese Punkte machen ebay zu einer mittlerweile unattraktiven Plattform, die kaum noch für Private attraktiv erscheint. Zwar kauf ich ab und zu auch noch Kleinigkeiten von Händlern, aber ich suche immer noch nach einer Plattform, wo ich mein Zeugs verkaufen kann, das zugleich auch ein wenig rentabel ist. Könnt ihr irgendeine Plattform weiterempfehlen? Was macht ihr mit euren Fail – Einkäufen?

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36 thoughts on “Wieso funktioniert eBay nicht mehr so wie früher?

    • Hi Pepsa, ich werde mir gleich den Artikel anschauen! Könnte interessant sein!
      Ein Blog Sale ist sicher interessant – allerdings kommen die meisten Leser aus Deutschland und die Versandkosten von Österreich nach Deutschland sind recht heftig, sodass es sich für den anderen einfach nicht auszahlen würde, befürchte ich :(

      Dir auch einen schönen Start ins Weekend!! Woohooo!

  1. Habe leider auch noch nichts passendes gefunden außer Willhaben oder share und care.
    Kleiderkreisel war ich auch nur für paar Wochen – kaum Anfragen und wenn dann nach Deutschland verschicken (die dann nur tauschen wollten) war mir zu blöd.

    • Wie sind deine Erfahrungen mit Willhaben?
      Share und Care ist gemeinnützig. Es ist zwar praktisch Sachen zu verschenken, aber wenn ich ziemlich viel Geld für etwas ausgebe, kann ich das auf Dauer nicht herschenken :(
      Und tauschen will ich auch nicht, wenn ich aktuell beispielsweise nichts brauche :(

    • Was auch nicht wirklich zünden wird in Österreich, nehme ich mal an!?
      Willhaben ist mittlerweile nicht gerade klein und ein ziemlich guter Anbieter für Kleinanzeigen, wie ich finde.
      Nur lohnt es sich für mich nicht, jeden einzelnen Artikel als Kleinanzeige aufzugeben :(
      Ebay finde ich nur noch unsympathisch.

  2. Du hast absolut Recht! Ebay ist nicht mehr für den kleinen Mann, sondern nur mehr für Grosshändler und das finde ich echt schade. Hinzu kommt, dass die Post horrende Summen für ein Päckchen verlangt und ich persönlich möchte keine 10 Euro für Versand zahlen oder übernehmen…sehr unattraktiv. Willhaben ist zwar keine schlechte Plattform, aber es melden sich leider nicht so viele Interessenten. Shpock gibt es aktuell ohne FB, aber trotzdem finde ich die Reichweite eher gering

    • Gerade in meiner Gegend ist die Reichweite von Shpock nur minimal. Schade eigentlich.
      Und mit den Versandkosten kann ich dir nur zustimmen. Da schaue ich mir das gar nicht einmal mehr an, ob’s in Frage käme.

  3. Hi Kim,

    Deine Erfahrungen mit Ebay kann ich bestätigen. Es ist oft frustrierend, wenn man für etwas, was eigentlich noch (fast) neu ist, nur 1 Euro verdient. Dafür lohnt sich schon der Aufwand nicht (verpacken, Geldeingang kontrollieren, zur Post schleppen…). Klamotten z.B. verschenke ich deshalb meist an Oxfam. Dabei kann ich mir einreden, zumindest „ein gutes Werk“ getan zu haben. Da ich allerdings plane, in den nächsten Monaten ebenfalls umzuziehen, müssen auch noch ein paar größere Teile weg. Ich werde hierzu wohl mal die Ebay-Kleinanzeigen-Seite ausprobieren. Jedoch ohne großartige Gewinnerwartungen – in der Hoffnung auf Selbstabholer. Ob diese Seite allerdings in meiner Region ausreichend frequentiert wird, so dass ich die Sachen auch wirklich loswerde, kann ich noch nicht sagen.

    Lg, Annemarie

    P.S.: Ja, das mit Facebook ist die Pest. Hier geht es nur darum, mit der Zeit ein möglichst detailliertes Profil über all Deine Aktivitäten anzufertigen „Big Brother lässt grüßen“. Auch eine Verknüpfung all meiner Amazon-Aktivitäten mit Facebook ist mir schon einmal angeboten worden – als „Preis“ um an einem Amazon-Gewinnspiel teilnehmen zu können.
    Das würde bedeuten, dass jeder Besucher meines Facebook-Profils all meine Aktivitäten bei Amazon verfolgen kann. Ich bin doch nicht bekloppt!!!

    • Es ist zu frustrierend und wie du schon geschrieben hast, lohnt es sich einfach nicht. Ich verschenke Klamotten in der Regel an Hilfswerke, da ich lieber etwas gutes tue, als für einen großen Aufwand gerade mal einen Euro umzusetzen.

      Mir wurde dasselbe mit Amazon auch angeboten, aber für die Chance auf einen Preis – das war’s mir dann doch nicht wert. Ich wüsste sowieso nicht, wer darauf eingehen sollte. Hast du Freunde in deinem Bekanntenkreis, die ihr Profil mit Amazon verknüpft haben?

      • Hi Kim,

        nicht dass ich wüsste. Ich habe allerdings ohnehin einen sehr übersichtlichen Facebook-Bekanntenkreis. Wenn jemand solche Infos freigegeben haben sollte, ist es mir zumindest noch nicht aufgefallen.

        Auch Bloglovin bietet neuerdings eine Funktion an, besuchte Blogs per Facebook zu veröffentlichen – das geht in dieselbe Richtung. Ich dachte erst, man könne darüber anderen Bloggerkontakten Blogs empfehlen (wär ja nicht schlecht), tatsächlich wird nur (mal wieder) alles bei Facebook publiziert :-(
        Nope, das mach ich nicht mit!

        Lg, Annemarie

        • Das mache ich auch nicht mit. Das will ich auch gar nicht.
          Ich will Facebook nicht als Marketing Tool für andere benutzen :(
          Und dabei bleibe ich auch!

  4. Hm, ich war nie sonderlich bei solchen Auktionsplattformen aktiv. Nur ab und zu mal habe ich etwas ersteigert, das ist jedoch schon lange her.
    Auf Facebook gibt es mittlerweile für verschiedene Städte (vielleicht auch Gemeinden?) Gruppen, in denen man seinen Krempel zum Verkauf anbieten kann. Wie gut das funktioniert, weiß ich allerdings nicht. Zumindest kommen dort viele Leute zusammen, die auch am Erwerb interessiert sind.

    • Ich bin solchen Gruppen auch beigetreten, aber es klappt nicht wirklich gut und die potenziellen Käufer sind echt nervig. Wenn man sagt, dass man zumindest einen Mindestpreis haben will, geben die Interessenten einfach nicht locker. Selbst wann man nicht mehr antwortet. Daher ist das auch nicht wirklich eine Option :(

  5. Ich verkaufe meist über rebuy oder momox – zwar gibt es teils nur noch sehr wenig Geld, doch spart man sich Porto und Aufwand. Und bei ebay würde es auch nicht viel mehr geben. Insofern kann ich damit leben.

    • Über Momox habe ich es auch schon versucht – aber einige Sachen nehmen sie nicht an und ich habe teilweise ja schon sehr alte Bücher zu Hause :/
      Keine Ahnung wohin damit!

  6. Ebay ist so ne Sache. Am Anfang war’s noch interessant, aber jetzt redet kaum noch einer drüber. Ich habe bisher nichts versteigert, einfach weil ich viel zu faul bin um irgendwas einzustellen.
    Klamotten habe ich der Kirche gespendet, wenn sie noch top waren und die anderen gingen in die Altkleidersammlung. Ich bin es da auch leid, mir Gedanken zu machen, was ich mit den Sachen machen soll. Sie sollen einfach nur weg! 😉
    Momox habe ich schon öfters genutzt, wobei ich bei den Büchern recht aufpasse. Für meine sehr gut erhaltenen Jugendbücher sehe ich nicht ein, dass diese dann nur noch wenige Cent wert sind, vor allem dann, wenn sie noch keine zwei Jahre alt sind.
    Da ging’s auf dem Flohmarkt ganz gut. Mir gefiel’s dennoch nicht so gut, da ich dermaßen früh aufgestanden bin und am Anfang die anderen Händler einem das Ganze madig machen wollten. Einige versuchen sogar, dich abzuzocken, indem sie dir die tollen Sachen abluchsen und bei sich dann verkaufen. Aber für meine Bücher habe ich hier doch noch den besten Preis erhalten. Meinem Freund habe ich jetzt auch versprochen, dass wir das mal wieder machen…………….. o.O

    Eine andere Variante wäre ja ein Blog-Sale, wie oben erwähnt. Wobei man da auf aufpassen sollte. Ich lese einen Kreativ-Blog und die Bloggerin wollte ihre genähten Sachen verkaufen. Sie war ernsthaft beim Finanzamt und hat gefragt, wie sie das machen kann, damit alles seine Ordnung hat. Nun hat sie eine Art AGB vorgeschaltet, denen man zustimmen muss, dann kann man ihre Sachen sehen.

    • Gut, aus dem Grunde möchte ich auch keinen Blog Sale machen. Es ist einfach mit zu vielen Sachen verbunden.
      Für den Flohmarkt möchte ich jetzt aber auch nicht so früh aufstehen und vor allem möchte ich nicht den ganzen Tag dort stehen. Das ist schon ein bisschen anstrengend. Momox ist das einzige, das irgendwie in Frage käme. Aber bei neuen Büchern für die ich 20€ gezahlt habe, geben sie teilweise nur 0,25€ und das ist wirklich nichts!! :(

      • Momox verkauft deine Bücher ja auch weiter und wenn die wie neu aussehen, dann können sie den Preis viel höher ansetzen. Nicht jeder kann ein gebrauchtes von einem neuen Buch unterscheiden.

        Es gibt ja auch noch die Möglichkeit über amazon die Bücher zu verkaufen, aber da wartest du dann, bis jemand dein zum Verkauf stehendes Exemplar kaufen will.

        Du musst aber nicht den ganzen Tag auf dem Flohmarkt stehen. Wir hatten Stühle 😉

        • Ja, aber da muss man an soviele Sachen denken!
          Wir haben einen gut besuchten Flohmarkt, der im Freien ist. Aber da ist halt sonst nichts, keine Toilette, nichts dergleichen.
          Hmmm,das ist ein wenig zu viel Aufwand für so kleine Sachen :/

          • Das stimmt. Wir haben in den Sommermonaten Flohmarkt direkt in der Innenstadt, in der Fußgängerzone. Dort ist alles in der Nähe. Der andere Flohmarkt wäre auf einem Gelände in der Nähe des Bahnhofes und da hast du leider auch nichts.

  7. Bei Shpock fangen die Leute zu feilschen an, womit ich nicht gerechnet habe. War den Aufwand nicht Wert (habe DSLR Fotos aufs Handy übertragen, um diese dann bei Shpock raufzuladen). Finde es auch schrecklich, dass man da jede Beschreibung nur am Handy eintippen kann und auch sonst nur mobil drauf zugreifen kann (wenn die App auf dem Handy mal spinnt, hab ich keine Möglichkeit zu antworten). Hab die gleiche Erfahrung mit willhaben gemacht. Am besten fand ich noch Kleiderkreisel, da haben noch die meisten Kosmetikverkäufe geklappt.

    • Ich finde es cool, dass Kleiderkreisel bei dir so gut klappt. Ich habe nur wenige Kosmetiksachen zu verkaufen und Klamotten finde ich gar schwer. Für mich ist es wichtig, dass ich aber ein bisschen von den ganzen Sachen Profit machen kann. Ich habe teilweise halt auch geniale Sammlerstücke und die will ich nicht verschleudern.
      DVDs und Blu-Rays würde ich natürlich auch gerne nicht nur für 0,25€ an den Mann bringen :(

  8. Habe jetzt die letzten Wochen auch wieder ein paar Sachen (DVDs) per eBay verkauft, so ganz kann ich dir nicht zustimmen. Von 8 Stück bin ich 6 los geworden, davon nur 1 für das Mindestgebot. Aber viel kommt trotzdem nicht zusammen, eigentlich lohnt sich der Aufwand gar nicht.

    • Na ja, wenn ich die DVDs für 1,50€ loswerde und dazu noch die Verpackungskosten und andere Sachen übernehmen muss, dann rechtfertig es einfach nicht die Arbeit, die ich damit habe.
      Der Aufwand ist zu groß für so wenig Gewinn.

  9. Also ich kann dich auch gut verstehen! Mir geht es mit ebay genauso.
    Ich bin seit einiger Zeit auf ebay-Kleinanzeigen umgestiegen – auch weil man keine Einstellgebühren zahlen muss. Und insgesamt sind meine Erfahrungen mit ebay-Kleinanzeigen positiv.

    • Hat man irgendwelche Kosten mit den Ebay Kleinanzeigen oder sind die auch vollkommen kostenlos? :)
      Aber es ist so ähnlich wie willhaben und da kann es auch dauern, bis sich ein Interessent meldet, wenn überhaupt.

      • Also Ebay-Kleinanzeigen ist vollkommen kostenlos! Du kannst (!) Geld dafür zahlen, dass deine Anzeige als TOP-Anzeige immer oben bleibt oder nach einiger Zeit wieder hochgerückt wird, musst aber nicht.
        Ich setze Sachen dort immer möglichst am Wochenende rein, wenn mehr Leute Zeit haben, mal zu stöbern. Aber klar, je nachdem, was man hat, kann es dauern oder auch erfolglos bleiben. Aber immerhin hatte man dann keine Kosten und man kann sogar kostenlos verlängern. (Oder aber kostenlos die Anzeige noch einmal einstellen, was ich empfehlen würde, weil man dann auch automatisch wieder unter den aktuellsten Anzeigen landet.)

  10. Wir planen auch, umzuziehen.
    Unsere Klamotten, so noch gut, geben wir in die Umweltwertstatt. Da wurde Arbeitslosen Stellen gegeben. Die abgegebenen Sachen nicht nur Kleidung, wird für wenig Geld verkauft. Das Geld kommt der Werkstatt zu gute.
    Damit tu ich gleich ein gutes Werk. Das gefällt mir einfach besser.
    Sogar Bügeleisen, Kaffeemaschine, Rockabrunder….alles geht dahin.

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