Superboy 3: Klonkrieger


Den ersten Band von Superboy fand ich grandios. Ein geklonter Held und pseudowissenschaftliche Aspekte in einem Comicband? Superboy war prädestiniert, um meinem Geschmack zu entsprechen. Der zweite Band verwirrte mit sehr vielen Events und anderen Charakteren. Da war die Auslese, die alles andere in den Vordergrund rückte und Superboy dafür fast zur Gänze komplett in den Hintergrund stellte. Nun freute ich mich, dass Superboy nach New York zieht und sich im dritten Band irgendwie durchschlagen musste.

Superboy hat noch keinerlei Erfahrungen mit moralischen Werten und kann nur schwer unterscheiden, was Gut und was Böse ist. In dieser Hinsicht hat er noch sehr viel zu lernen. Denn um sein Leben in New York zu finanzieren, hat er den gesamten Tresor einer Bank geplündert und mit dem erbeuteten Geld sich eine hübsche Bleibe gesucht.
Der dritte Teil des Bandes integriert die Ravagers-Serie. Hier tritt Superboys Mentorin Caitlin Fairchild in den Vordergrund und versucht diese unter ihre Obhut zu nehmen. Denn diese werden vom Shadow Walker gejagt.

Es wird zwar begründet, wieso die Ravagers Serie in den Tradepaperback von Superboy integriert wurde, aber abermals wurde Superboy nahezu komplett umgangen. Denn er kommt ab der zweiten Hälfte fast zur Gänze gar nicht mehr vor. Dies erscheint mir regelrecht unfair, da der Band sich mit dessen Namen schmückt und ich doch zu sehr mit dessen Erscheinen und seinen glänzenden Auftritten gerechnet habe. Ich finde es sehr schade, dass er erst gegen Ende auftaucht. Natürlich hätte ich mir mehr erwartet und finde es sehr schade, dass er nur in der ersten Hälfte vorkommt.

Fazit: Wie sich Superboy im ersten Teil anstellt, ist interessant zu beobachten. Sucht er den Pfad des rechten Weges oder lässt er sich zu einem unmoralischen Leben hinreißen? Wofür lebt Superboy? Und wird er einen Lebenssinn finden? Fragen über Fragen, die hoffentlich eines Tages beantwortet werden.

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6 thoughts on “Superboy 3: Klonkrieger

      • Ich bin bei der aktuellen US-Nr. 25 und habe das Gefühl, dass wenn der Autor Superboy weiterentwicklen will, kommt jemand und sagt: „Hey, ich brauche deinen Klonbuben!“
        Seinen Gastauftritt bei den Ravagers hab ich ausgelassen, dazu kann ich nichts sagen. Aber ich vermute mal, dass Panini die Serie deswegen mit eingebracht hat, weil die US-Ausagen 14-17 in den Sonderbänden zu H’el on Earth enthalten sind. Quasi als Füllmatrial, damit der Zeitversatz zwischen den einzelnen Serien nicht zu groß wird.

        • Das kann sein. Schauen wir mal….
          Kaufst du dir immer die aktuellen US-Hefte?
          Im vierten Band geht es mit den Ravagers weiter – da bin ich sehr gespannt. Mal schauen wie es weitergeht. Aber ich würde echt gerne mal wieder Superboy sehen. Mal ohne Events.

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