Supergirl 1

Es gibt tatsächlich Leute, die Supergirl nicht kennen. Das Mädl vom Planeten Krypton ist zwar kein waschechter Promi wie es Superman ist, aber immerhin ist sie als Cousine von Kal-El tatsächlich eine Blutsverwandte. Und nein, Superman und Supergirl sind definitiv kein Liebespaar.

Kara wird wie Clark ebenfalls auf die Erde geschleudert. Doch im Gegensatz zu Clark ist sie bereits ein Teenager als sie auf der Erde landet. In der fremden Welt kommt sie anfangs nicht zurecht und versteht einfach gar nichts mehr. Wo ist sie gelandet? Wieso ist ihr die Umgebung so fremd? Superman findet sie und versucht Kara aufzuklären und ihr mitzuteilen, dass sie sich auf der Erde befände und dass Krypton zerstört wurde. Ihre Heimat gibt es schlicht und einfach nicht mehr. Doch Kara möchte ihm keinen Glauben schenken und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Dabei wird sie bereits beobachtet und gefangengenommen. Ihre Schwäche wird auch schnell ausfindig gemacht. Doch nicht nur eine Forschungsstation bietet sich als Gegner an, sondern auch verwandte Außerirdische – die Weltenkiller, mitunter Reign, die es regelrecht auf Kara abgesehen hat.

Supergirl ist ein sauberes Superhelden-Girlie. Ihr Image wirkt komplett aufpoliert. Das Problem an Kara ist, dass sie genau die gleichen Kräfte hat wie Superman. Wie die meisten Superhelden leben diese von ihrer Vielfältigkeit und von ihren Ecken und Kanten. Supergirl wirkt aber aufgrund ihrer Sauberfrau- Ausstrahlung einfach zu brav und sticht wenig aus der Masse hervor.
Auch wirkt der Kampf mit Reign ein wenig einschläfernd und ein Wiedersehen mit den Weltenkillern scheint vorprogrammiert. Hier zeichnen sich bereits wiederkehrende Elemente ab, ohne überhaupt die nachfolgenden Bände gelesen zu haben.

Fazit: Supergirl hat zwar nur wenige Ecken und Kanten, dafür hat sie ein großes Entwicklungspotenzial und kann sich immer noch beweisen. Vielleicht zeigt sie in den kommenden Bänden, dass sie doch mehr sein kann, als nur Supermans Abklatsch zu sein.

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6 thoughts on “Supergirl 1

  1. Hallo Kim,

    ich kenn die Geschichte, da sie als zweiter Aufhänger in den monatliche ACTION COMICS nach den Geschichten um Superman erscheint und ich habe da ein paar 100% DC Comics – Bände, die inhaltlich die Stählerne als Thema haben.
    Und ich finds toll, sogar sehr viel besser als die Catwoman Serie, die auch unter dem Banner von den Neuen 52 raus kam.
    Jedenfalls freu ich mich auf weitere Abenteuer von ihr…
    Du hast gefragt, ob Savage Wolverine cool sei und finde ja, da sie irgendwie anders ist als die anderen fortlaufenden Serien mit Logan und weil sie eindeutig nicht jugendfrei ist, da Shanna the She-DEvil (sone Art weiblicher Tarzan meets Indiana Jones meets Doppel-D, na ja…) aber die Storyline ist verdammt cool.
    Ich freu mich für meinen Teil auf die Weiterführung von Sweet Tooth von Vertigo Comics und Batman Inc.

    Viele liebe Grüsse aus Luzern, M.

    • Also Catwoman finde ich eine Spur spannender. Aber das kann natürlich auch daran liegen, dass auch mehr Bände bereits draußen sind.
      Man muss einfach mal abwarten…..
      Savage Wolverine klingt interessant! Und ab auf den Wunschzettel 😀

  2. Kaum zu glauben, heute kennt die wirklich kaum jemand. Trotz des Films. Superheldencomics sind für mich immer nur bedingt interessant (regelmäßig eigentlich nur He-Man), aber da Mahmud Asrar demnächst ne Zeichenstunde bei mir um die Ecke hat, wäre das mal ein Grund, den Comic zu lesen.

    • Ah, sehr cool!
      Ich gehe sehr gerne zu Signierstunden, aber in Wien ist das nicht so oft und ich kriege das auch nicht so oft mit.
      Was liest du denn sonst so für Comics, Julian?

  3. Eigentlich wenig Serien. He-Man, Donald, gelegentlich Spider Man und Batman. Ansonsten eher Graphic Novels: Daniel Clowes, Charles Burns, Kerascoet, Peer Meter, Alejandro Jodorowsky, Hergé. Bei den Heftserien + Strips kaufe ich eher Sammelbände (demnächst z.B. Green Arrow).

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