Pebblewatch

Ich liebe technische Gadgets und vor einigen Wochen habe ich mir eine Pebblewatch zugelegt. Es ist nämlich der neueste Hype unter den Nerds. Und selbstredend, dass ich auch gerne eine haben wollte. Da schon der Inhalt meines Kleiderschranks schwarz ist, entschied ich mich für eine weiße Pebble.

Die Uhr muss per USB aufgeladen werden. Dies kann schon einige Stunden dauern. Es hätte mich gestört, wenn die Uhr alle paar Tage aufgeladen werden müsste. Ich bin allerdings eine sehr energiesparende Person. Ich bin nicht sonderlich davon angetan meine Smartwatch nonstop per Bluetooth zu verknüpfen. Denn der Akku meines Handys entleert sich dadurch schneller, aber auch der Akku der Smartwatch wird dadurch in Mitleidenschaft genossen. Unter meinen sparsamen Bedingungen hält der Akku schon mal länger als den angegebenen 5-7 Tagen.

Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten meine Pebblewatch mit meinem Smartphone zu verbinden. Aber im Grunde genommen ist es ganz einfach: Die dazugehörige App muss auf dem Smartphone installiert werden und dann per Bluetooth mit dem Handy verbunden werden. Nur so können auch Watchfaces und Apps auf die Uhr heruntergeladen werden. Mein Fehler war es, dass ich die Verbindung nicht auf der Uhr bestätigt habe.

Im Pebblestore befinden sich viele verschiedene Watchfaces. Watchfaces sind die Anzeigescreens der Uhr und diese Screens kann man nach Lust und Laune beliebig ändern. Bis zu acht verschiedene lassen sich auf der Uhr abspeichern – für Abwechslung kann man also gerne sorgen. Ich habe zwar meine Favoriten schon gefunden, aber schaue dennoch oft in den Pebblestore.
Denn neben den Watchfaces gibt es auch Apps zum Herunterladen. U.a. gibt es auch einen Pedometer oder auch die Runtastic App. Mit dem Laufen möchte es bei mir partout leider nicht klappen. In Wien führt einer leider so gut wie täglich den Regentanz auf. Mit Fitness und Apps austesten wird das vorerst leider nichts.
Außerdem lassen sich auch Spiele downloaden. Zwar sind nicht so viele Tasten auf der Uhr vorhanden, aber für eine Form von Flappy Birds für die Uhr reicht es dennoch. Für andere Games finde ich die Uhr zu mühsam, da die Knöpfe zum Spielen nicht optimal erreichbar sind. Aber für solche Zwecke kauft man auch keine Smartwatch.
Pebblewatch Watchface
Sind Smartwatch und Smartphone miteinander verbunden, werden SMS und Mails direkt aufs Handy geschickt. Man kann daher Nachrichten lesen, auch wenn das Handy in der Tasche verstaut ist. Auch ganz praktisch ist diese Funktion, wenn man sich in einer Konferenz befindet und nicht das Handy zücken sollte.

Die Smartwatch ist wasserdicht und man kann sogar mit ihr tauchen gehen. Die Idee ist zwar nett gemeint, aber ich würde niemals mit meinen Devices tauchen gehen. Ihr dürft trotzdem mit eurer schwimmen, wenn ihr wollt. Ich bin nur zu haglich. Ihr wisst aber Bescheid.

Fazit: Ich hätte mir eine Telefonfunktion gewünscht wie man es in den Filmen sieht. Vielleicht reicht es für die nächste Generation!? Die Pebblewatch ist eine nette Spielerei – aber die Möglichkeiten sind noch begrenzt. Ich finde es nett jeden Tag das Ziffernblatt ändern zu können, aber die Uhr muss noch um einige Funktionen erweitert werden, um sie im Alltag unentbehrlich zu machen.
Hier geht’s zu den Smartwatches
Totoro Watchface

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10 thoughts on “Pebblewatch

  1. Schön, wenn man das Design des Displays immer wieder verändern kann, aber der Rest wär jetzt nicht wirklich was für mich. Ich nehm einfach mein Handy zur Hand. :)

  2. hmm hört sich nicht an als bräuchte ich das Teil. Ich habe Armbanduhren die letzten Jahre nicht mehr getragen…… hmmm….. mit dem Display ändern ist nett, aber nur um die Uhrzeit abzulesen? Da bleib auch ich lieber beim Handy :)

    • Wie gesagt ist es mehr eine Spielerei. Noch! Die Zeit wird mit Sicherheit zeigen, was noch so möglich sein wird! Wenn der Bedarf an Smartwatches überhaupt gegeben ist!

  3. Ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken mir eine sogenannte „wearable“-gadget zu kaufen. Doch ich liebäugel da mehr mit Samsungs Gear Fit. Sind mir momentan allerdings noch zu teuer…

    • Ja, die wären sicher interessant. Aber mit dem S3 Mini ist die Verwendung der Gear Fits wohl eher gar nicht möglich oder nur suboptimal!?
      Ich werde noch ein Weilchen warten – denn wenn der neue Akku auch so weitermacht, brauche ich demnächst vielleicht doch ein High End Gerät statt Midclass Smartphone :S

      • Also ob das S3 mini da mitspielt bezweifel ich jetzt einfach mal. Aber wenn du sowieso in der Samsung-Riege bleibst, dann würde sich etwaige Gear Fit ja anbieten.

        • Das weiß ich noch nicht. Ich merke nur, dass der neue Akku auch nicht allzu lange hält, aber für die nächsten 3 Monate wird es sicher noch reichen. Und dann kann ich mich ja immer noch entscheiden.
          Der Showdown wird aber wohl zwischen Sony und Samsung stattfinden…..

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