Ultrons Zorn


Es gibt Geschichten, die fortgesetzt werden in einem anderen Universum. Im Film war Ultron Tony Starks Kreation, im folgenden Comic ist Ultron nun eine Schöpfung von Hank Pym. Der zeichnet sich für diese abscheuliche, künstliche Intelligenz verantwortlich…
Ultrons Zorn dominiert dieses Comic Buch.

Die Avengers konnten einen Sieg gegen Ultron verbuchen, dieser wurde daraufhin ins All verbannt, wo dieser keinen Schaden mehr auf der Erde anrichten konnte. Auf Thanos‘ Planeten bekommt Ultron aber die Möglichkeit noch stärker und somit noch gefährlicher zu werden.
So kehrt er zur Erde zurück und möchte sich seinem Schöpfer, seinem Vater, stellen. Können die Avengers wieder etwas gegen ihn ausrichten? Welche Rolle wird Vision spielen? Dieser ist nämlich quasi Ultrons Schöpfung, also sein Kind.

In den Filmen redet man lediglich von Schöpfungen oder Kreationen. In den Comics geht man eine Stufe weiter, indem man die Androiden etwas vermenschlicht und zwar indem man von Kindern spricht. Was im Film so niemals funktioniert hätte, wird in einem Comic Buch eher akzeptiert und schafft somit auch für die notwendige Dramatik. Denn mit einer Familienfehde wirkt alles deutlich dramatischer, aber auch ein wenig surreal. So surreal, dass es auf Leinwand zu abgefahren wirken würde.

Hank Pym hadert sehr mit sich selbst. Dieser ist nicht nur für die Entstehung Ultrons verantwortlich, sondern auch für dessen Empfinden und dessen Hass. Seinen inneren Kampf, den er letztendlich auch nach außen tragen muss, ist sehr gut in Szene gesetzt worden. So ist und bleibt Ultron nicht nur ein starker Gegner. Hier kommen auch emotionale Komponente zum Ausdruck. Hass ist von Liebe nicht weit entfernt. Dies merkt man gut, denn Ultron spaltet die Meinungen des Superheldenteams.

Die Charaktere sind sehr aktuell. So sieht man die Zukunft der Avengers, die nicht mehr aus Steve Rogers oder dem männlichen Thor besteht.

Fazit: Ultrons Zorn ist sehr gut gelungen und darf tatsächlich den Blockbuster Titel tragen.
Avengers – Ultrons Zorn, Rick Remender, Jerome Opeña, Pepe Larraz

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