Shopping in Vietnam

Coconut Candy

Coconut Candy

Vietnam ist nicht mehr das Shoppingparadies, das es einst war. Die Malls sind mittlerweile sehr westlich und viele strotzen nur so vor Marken und Brands. Während früher Raubkopien und gefälschte Ware den Markt dominierten, wichen diese nun teureren und mittelständischen Marken.
Ich habe weder Schuhe, noch Klamotten in Vietnam gekauft, da ich zum einen nichts gefunden habe und zum anderen nur teure Preise erspähen konnte. Selbst als ich unbedingt noch Geld ausgeben wollte, fand ich nichts. Generell habe ich sehr wenig in Asien gekauft, aber dafür verstärkt auf Tiger Balsam und ähnlichen Sachen gesetzt.
Shopping in Vietnam ist möglich, aber die Sachen sind teilweise bereits sehr westlich geworden.

Beef Jerky und Squid Jerky
Beef Jerky darf nicht nach Österreich eingeführt werden, daher empfehle ich euch Beef Jerky unbedingt in Vietnam zu essen oder zumindest mal zu probieren! Früher durfte man auf den Märkten das Fleisch vorher noch probieren, mittlerweile ist es den Verkäufern zu teuer und man soll probeweise 200 Gramm kaufen, wenn man sich unsicher ist.
Das gedörrte Fleisch ist dabei aromatisch, schmeckt ein wenig süßlich, aber ist eindeutig pikant, da das Fleisch oftmals stark mit Chili gewürzt wird. Ich esse kaum scharfes Essen, aber mein Jerky mag ich scharf, da es einfach dazugehört! Einen Tick besser ist das Squid Jerky. Da Tintenfisch nicht jedermanns Sache ist, empfehle ich Beef – aber wer keine Probleme hat, kann ja gerne beides probieren. Es gibt noch eine Jerky Variante mit Hirsch. Auf Vietnamesisch heißen die Jerkys: Khô Bò (beef), Khô Mực (Squid) und Khô Nai (Hirsch). Falls ich demnächst wieder nach Vietnam fliege, dann wisst ihr wieso!

Non la

Non la

Nón lá
Diese spitzen Hüte sind für Vietnams Landschaft typisch.
Für meine Touren habe ich einen Hut gekauft, da er perfekt vor Regen und Sonne schützt. Da der Hut etwas groß ist, deckt er einen großen Teil des Kopfes ab und ist zudem wasserabweisend, was gerade in den Sommermonaten in Vietnam sehr praktisch ist! Eine Touristin, die ich getroffen hatte, verhandelte in Hanoi und zahlte 80.000 VND. Von mir verlangte man nur 20.000 VND und da dachte ich bereits, dass man mir sicher den Touristenpreis abknöpfte! 20.000 VND entsprechen nicht einmal 1€ und ich zahlte den Preis bereitwillig ohne zu verhandeln. Hätte ich verhandelt, hätte ich den Preis vielleicht noch auf 15.000 VND drücken können. Aber 5.000 VND sind gerade mal 0,21€ – wer wirklich wegen 0,21€ feilscht, der sollte vielleicht gar nicht verreisen und gleich zu Hause bleiben.
Das “ Nón lá “ ist ein schönes und günstiges Andenken an die eigene Vietnamreise. Als Kind habe ich früher kleine Hüte für meine Stofftiere gekauft.

Handicrafts
Ich habe in Vietnam eine Kunstwerkstatt besucht und konnte dabei disabled craftspeople zusehen wie sie wunderschöne Werke erschufen. Bilder durfte man leider keine machen, aber ich kann euch sagen, dass es wirklich schön ist, diese Kunst zu beobachten. Hätte ich Platz gehabt, hätte ich mir ein Kunstwerk für meine leere Wand gekauft. Aber beim unerwarteten Besuch der Werkstatt hatte ich nicht einmal Geld mit! Handwerksware gibt es aber auch im An Dong Markt im zehnten Bezirk.

Die Malls sind nicht immer gut besucht. Ich war zu einem recht menschenleeren Zeitpunkt und jedes Mal, wenn ich mich umschaute, rückten mir die Verkäuferinnen sofort auf die Pelle und erklärten mir jedes einzelne Produkt. JEDES EINZELNE!! So macht Einkaufen natürlich keinen Spaß, aber etwas zu finden, war ohnehin schwer. Während ich vor zehn Jahren beim Shoppen in Asien noch alles gekauft, was ich gesehen habe, erfreue ich mich kaum noch an den Kleinigkeiten, die Geschäfte zu bieten haben.

Ben Thanh Market
Der Ben Thanh Markt ist keine Mall, sondern wirklich ein Markt. Hier gibt es alles, angefangen vom Beef Jerky (und andere Lebensmitteln auch), das ich vorhin erwähnt habe oder Klamotten und Hygieneprodukte. Man findet hier wirklich alles Mögliche und sollte es der erste Besuch in Vietnam sein, so sollte man dem Markt unbedingt einen Besuch abstatten. Oft schreien einem die Verkäufer etwas zu, da sie Sachen verkaufen wollen, aber dies könnt ihr ja getrost ignorieren. Hier findet ihr auch die spitzen Kegelhüte!

Obst!!!!
Ich bin ganz unglücklich mit dem Obst in Österreich. Ich kann mich nur für die wenigsten Obstsorten in Österreich erwärmen. Zwetschken und Kirschen stehen beispielsweise gar nicht auf meinem Speiseplan. Äpfel esse ich zwar, aber nur die die wirklich süß sind und grün dürfen sie auf gar keinen Fall sein! Die verschmähe ich schon, bevor man sie mir anbietet! Diverse Beerenarten haben es mir zumindest angetan, aber wenn es Obst gibt, das ich liebe, dann ist es asiatisches Obst! Litschis gibt es in den Supermärkten hier zwar hin und wieder, aber vielleicht haben es einige bemerkt: Diese sind nicht immer süß und man braucht schon ein gutes Händchen, um die besten herauszupicken. Asiatische Litschis hingegen sind fast immer süß, mit viel Fruchtfleisch gesegnet und eine Ode an die Zunge! Dasselbe gilt für Mangos; die brasilianischen sind ganz in Ordnung und ich esse die oft, weil ich hier keine besseren finde. Aber in Asien schmecken diese komplett anders! Die Mangos sind nicht faserig, immer süß und von der Konsistenz viel weicher. Ein Traum an Frucht!
Drachenfrüchte oder Pitahaya sind ebenfalls ein Tipp, sowie Durian! In Vietnam habe ich die beste Durianfrucht gegessen und träume immer noch davon! Dann gäbe es noch die Jackfrucht, die bei Touristen beliebter ist als der Durian, da der Geruch nicht so aufdringlich und weniger fleischig ist.

Wollt ihr euch mit Sachen eindecken, so empfiehlt es sich in Ho Chi Minh einzukaufen. Die Hauptstadt Hanoi ist teurer.

Falls ihr der Meinung seid, dass ich etwas vergessen habe, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar! :)

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4 thoughts on “Shopping in Vietnam

  1. hihi, bei den Früchten stimme ich dir zu. Ich mochte noch nie ……..und jetzt erst recht nicht, die Früchte in Deutschland. Ich glaube in meiner DNA steckt ein tropisches Gen. Seit ich in Hawaii war, bin ich hier mit dem Obst nicht mehr zufrieden. Vor allem die Ananas gehen nicht. *iiih* faserig ist DAS Stichwort. Oder zu sauer. Und Kirschen und Co. mag ich auch nicht 😉 So einen Hut brauche ich….für die Gartenarbeit. Gibt’s so was nicht auch hier?

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