Chestnut Wien

Chestnut Wien

Chestnut Wien

Man sagt, der erste Eindruck wäre der wichtigste…
In diesem Fall sollte es sich bewahrheiten!
Meine Begleitung und ich betraten das Chestnut Wien und wir wollten uns eigentlich einen gemütlichen Platz mit einer Bank aussuchen. Die Kellnerin aber signalisierte, dass wir weiter vorne auf den etwas ungemütlicheren Sitzen Platz nehmen sollten. Reserviert waren die Tische nicht, denn reservierte Tische wurden markiert.
Auch als wir das Lokal verließen, waren nicht alle Bänke besetzt. Dies hinterlässt daher einen sehr eigenartigen Eindruck…

Das Herzstück eines Lokals ist aber das Essen. Ich bestellte eine Vorspeise und eine Hauptspeise.
Ich entschied mich fürs Wagyu Beef Tartar als ersten Gang und freute mich schon auf hochwertiges Rindfleisch. Zugegeben habe ich bisher noch nie Wagyu Rind gegessen und wollte es mir mal gönnen. Zwar hörte sich das Essen in der Theorie ganz gut an, aber leider war das Beef Tartar viel zu säuerlich und deutlich zu scharf. Es ist unheimlich schade, dass man kostbares Wagyu Rind dermaßen verunstaltet hat. Denn ich habe leider nicht alles aufgegessen und mehr als die Hälfte stehen lassen. Normalerweise esse ich nicht nur mein Essen auf, sondern auch das meiner Begleitpersonen, da wirklich nichts liegen bleiben darf, aber das Tartar aufzuessen, war nach dem ersten Bissen einfach keine Option.

Der Red Bun Pulled Beef Brisket Burger hätte mich im Chestnut Wien angesprochen mit der Rinderbrust, die stolze 12 Stunden lang gegart wird. Zwar war diese auf der Karte, stand aber dann doch nicht zur Auswahl. Wir waren recht enttäuscht darüber, da der Burger wirklich vielversprechend klang.
Da die Speisekarte nicht sonderlich viel Auswahl bot, musste ich wohl oder übel mich für den Chicken Burger entscheiden.

Chestnut Wien

Chestnut Wien

Der Black Bun Chicken Burger war zwar in Ordnung, aber nun mal eben nicht das, worauf wir uns gefreut hatten.
Der Bun ist tatsächlich schwarz, das Hühnerfleisch war zart und gut gewürzt. Vom eingelegten Gemüse hat man nur wenig mitbekommen, dafür war das zarte Hühnerfleisch, das sich sehr leicht zerkauen ließ, dominant im Geschmack.
Der Bun war in Ordnung – auch wenn die Farbe ein wenig irritiert. Hier hätte ich nicht unbedingt auf dieses Farbexperiment gesetzt. Für farbliche Experimente sollte die Küche ein wenig ausgereifter sein.
Zum Burger werden Kartoffelspalten mit Ketchup und Süß-sauer Sauce serviert. Ich fragte nach Mayo, doch waren leider nur diese zwei Saucen vorhanden, sodass ich mit der süß sauren Sauce Vorlieb nehmen musste. Mit Ketchup werde ich leider nicht glücklich.
Unglücklich stimmten mich auch die Kartoffelspalten, die fade schmeckten. Nachwürzen konnte ich leider nicht, da sich kein Salzstreuer auf den Tischen befand.

Fazit: Leider bin ich mit dem Chestnut Wien nicht gerade glücklich. Die Erfahrung, die ich hier gemacht habe, war leider sehr negativ besetzt.

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2 thoughts on “Chestnut Wien

  1. Das hört sich jetzt echt nicht berauschend an. Zudem wäre ich wahrscheinlich sofort wieder gegangen, wenn ich mich nicht auf die nicht reservierten Tische mit Bank setzen dürfte. Schade

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