Poison Ivy – Kreislauf von Leben und Tod


Man kennt Poison Ivy einfach, vielen ist vielleicht noch Uma Thurman als giftiger Efeu im Gedächtnis geblieben. In Gotham wird Ivy zumindest erwähnt. Als DC Charakter ist sie zwar nicht allgegenwärtig, aber zumindest gerät sie nicht komplett in Vergessenheit.

Zugegeben ist Poison Ivy – Kreislauf von Leben und Tod mein erster Comic mit Poison Ivy überhaupt. Natürlich bin ich gespannt wie sie sich schlägt.

Eigentlich ist Poison Ivy eine ganz normale Frau. Sie arbeitet als Wissenschaftlerin in einem Labor und erforscht ihre heißgeliebten Pflanzen. Alles wäre normal, wenn sie diese innige Liebe für Pflanzen nicht hegen würde und zudem noch eine Straftäterin wäre.
Poison Ivy erschafft Hybridwesen aus Mensch und Pflanze; ihre Babies wachsen und gedeihen sehr schnell. Doch es wird recht schnell klar, dass irgendwas faul ist. Menschen im Labor sterben, Forschungen werden geklaut…
Poison Ivy ist eine wahre Antiheldin. Hin und wieder spielt sie mit dem Leben ihrer Mitmenschen, scheint aber dies selbst nicht wirklich wahrzunehmen. Vielmehr sieht sie sich als Beschützerin der Pflanzen, deren Aufgabe es ist alles für ihre Pflanzen und Pflanzenbabys zu tun. Dass dabei hin und wieder ihre Umwelt manipuliert und getötet werden, sieht sie hingegen nicht. Selbst sieht sie nur das Gute in sich selbst und verdrängt viele ihrer Taten.

Dies macht den Unterschied zwischen den anderen DC Antihelden und ihr aus. Beispielsweise wissen Selina Kyle (Catwoman) und Harley Queen sehr wohl, dass sie etwas falsches tun, Ivy hingegen gar nicht – was Ivy irgendwie noch verrückter macht als ihre Kolleginnen.

Das Artwork ist fein und kann sich sehen lassen!

Fazit: Poison Ivy – Kreislauf von Leben und Tod ist eine gute Geschichte, um den Charakter der Poison Ivy mal kennenzulernen. Zudem kann man nie mit einer sechsteiligen Miniserie etwas falsch machen!
Eine gestörte Seele, die nur eine einzige Priorität hat, wartet darauf, näher kennengelernt zu werden.
Poison Ivy – Kreislauf von Leben und Tod, Amy Chu, Clay Mann, Stephen Segovia, Ethan Van Sciver

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